Mit dünner Personaldecke

(ado) Mit dem Gießener SV startet der einzige heimische Vertreter - der langjährige Klassenkonkurrent NSC Watzenborn-Steinberg geht in dieser Saison als Aufsteiger in der Regionalliga an die Platten - am 29. August gegen den TSV Besse und am 30. August beim TTV Stadtallendorf in die neue Oberliga-Saison. GSV-Mannschaftsführer Jürgen Boldt gibt als primäres Saisonziel wie auch bereits im vergangenen Jahr den Klassenerhalt aus, denn die Liga erscheint ihm noch ausgeglichener als in den Vorjahren. Zwei Neuzugänge verstärken den Oberligisten.

(ado) Mit dem Gießener SV startet der einzige heimische Vertreter - der langjährige Klassenkonkurrent NSC Watzenborn-Steinberg geht in dieser Saison als Aufsteiger in der Regionalliga an die Platten - am 29. August gegen den TSV Besse und am 30. August beim TTV Stadtallendorf in die neue Oberliga-Saison. GSV-Mannschaftsführer Jürgen Boldt gibt als primäres Saisonziel wie auch bereits im vergangenen Jahr den Klassenerhalt aus, denn die Liga erscheint ihm noch ausgeglichener als in den Vorjahren. Zwei Neuzugänge verstärken den Oberligisten.

Abgesehen von den Favoriten SVH Kassel und Post SV Mühlhausen II, gegen die der GSV gleich am zweiten Spieltag bestehen muss, kann nach Boldts Einschätzung jeder jeden schlagen. Auch die vermeintlich etwas schwächeren Mannschaften TTG Kirtorf-Ermenrod, SV Mittelbuchen und TSV Besse haben starke Mannschaftsteile oder (noch) unbekannte ausländische Spieler in ihren Reihen, wodurch sie schwer einzuschätzen sind und somit durchaus gefährlich werden könnten.

Probleme sieht Boldt im eigenen Team aufgrund der dünnen Personaldecke. "Es darf sich keiner verletzen", so der Teamchef. Der Neuzugang und zweite Litauer im Team, Valdemaras Batuchintas, wird nicht durchgängig zur Verfügung stehen. Als Flugbegleiter kann er zwar kostengünstig nach Gießen pendeln, aber andererseits sind seine Einsätze für die Mannschaft von seinem Flugplan abhängig. So wird Hans-Jürgen Lammers, der in der vergangenen Saison an Position sechs an die Platte ging, regelmäßig in der Oberliga aufschlagen.

Der 34-jährige Batuchintas, der "einfach gerne mal in Deutschland spielen wollte", ist bisher noch völlig unbekannt in Gießen. Er kommt auf Vermittlung und Empfehlung von seinem zukünftigen Teamkollegen Igor Maruk in die Lahnstadt und wird von der Spielstärke her etwa auf dem Niveau von Lammers gesehen.

Besonders freuen sich die Verantwortlichen des Gießener SV, mit dem Beuerner Schüler-Nationalspieler Dominik Scheja eines der großen deutschen Nachwuchstalente wieder aus Biebrich zurück in den Kreis Gießen geholt zu haben. Wie der zwölfjährige Schüler des Tischtennis-Internats Frankfurt, der beim GSV mit Jugendfreigabe spielt, in der Oberliga zurechtkommen wird, ist aufgrund seines jungen Alters jedoch noch ungewiss. "Er wird aber mittelfristig einschlagen", ist Boldt sich sicher.

Ansonsten greift der GSV an den Positionen eins bis vier auf den bewährten Stamm aus der vergangenen Saison zurück. Vor allem an der Spitze stehen mit dem Tschechen Petr Zoldos und dem Litauer Igor Maruk zwei unangenehme und durchgängig konkurrenzfähige Leistungsträger. Neben Boldt schlägt auch Harald Peschke weiterhin für den Oberligisten auf. Trainer ist Sven Scheiwein, der damit in seine zweite Saison beim Gießener SV geht.

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