Duell der ungleichen Aufsteiger

Zu einem Duell zweier völlig ungleicher Aufsteiger kommt es am Samstag (20 Uhr) in der Sporthalle der August-Bebel-Schule in Niedergirmes, wenn der TV Waldgirmes am 17. Spieltag der 2. Volleyball-Bundesliga Süd auf den TSV Grafing trifft.

(luk) Zu einem Duell zweier völlig ungleicher Aufsteiger kommt es am Samstag (20 Uhr) in der Sporthalle der August-Bebel-Schule in Niedergirmes, wenn der TV Waldgirmes am 17. Spieltag der 2. Volleyball-Bundesliga Süd auf den TSV Grafing trifft.

Während die Gastgeber auf dem letzten Platz in der Tabelle festhängen, hat sich der Mitaufsteiger aus Grafing, den Waldgirmes im April des vergangenen Jahres im Aufstiegsturnier noch besiegt hatte, mit bisher nur vier Niederlagen in der Spitzengruppe der Liga behaupten können. Der Hauptgrund dafür ist sicherlich, dass sich die Mannschaft aus Bayern sehr gut verstärkt hat. Mit Armin Dewes vom Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer Generali Haching hat Grafing nun einen international erfahrenen Mittelblocker in seinen Reihen. "Vor der Runde galt Grafing als Gegner, den man schlagen kann. Das hat sich mittlerweile geändert", schiebt Manager Friedhelm Rücker die Favoritenrolle ganz weit weg von seiner Mannschaft, obgleich sie im Hinspiel in Grafing beim 2:3 nur ganz knapp an einem Sieg vorbeigeschrammt war.

"Leistungsbereitschaft bis zum Umfallen und hohe Konzentration", fordert Trainer Daniel Bock von seinen Mannen, um den Gästen am Samstag einen ähnlich harten Kampf liefern zu können. Wichtig wird auch sein, dass die Lahnauer ihre Unkonzentriertheiten abstellen und in ihrem Spielaufbau nicht komplett einbrechen, wenn sich mal ein Eigenfehler eingeschlichen hat. Im Training wurde zuletzt intensiv an Annahme und Aufschlag gearbeitet, denn da lagen in den vergangen Spielen die Schwachstellen. Mit den Angriffsleistungen war Bock zuletzt aber zufrieden. "Wir müssen dumme Fehler vermeiden und den Kopf frei behalten, auch wenn wir in Rückstand geraten", erwartet Bock mehr Konstanz und Stabilität im Spiel.

Mut macht dabei das Hinspiel, denn da zeigte sich, dass auch Grafing Schwächen hat, und die Waldgirmeser durchaus in der Lage sind, diese auch zu nutzen. Dazu müssten sie aber in der Lage sein, ihr druckvolles Spiel über die gesamte Partie hinweg aufzuziehen.

Ein nicht ganz unwichtiger Faktor dabei ist, dass Peter Schlecht nach seiner Verletzung wieder in die Mannschaft zurückgekehrt ist. Der Außenangreifer steckt zwar zudem in Vorbereitungen für das Abitur, kann aber am Samstag mit von der Partie sein. "Wir wollen für unsere Fans um jeden Ball und jeden Satz kämpfen und zeigen, dass wir noch für einige Überraschungen gut sind", gibt Arndt Schlierbach die Marschroute für die kommenden Wochen vor, auch wenn der Klassenerhalt mittlerweile in weite Ferne gerückt ist.

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