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Duell der Talenthäfen in Ludwigsburg

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Von: Sebastian Kilsbach

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(sks). Am zweiten Spieltag der Basketball-Regionalliga treffen die Gießen Pointers am Wochenende auswärts auf das blutjunge Team der BSG Basket Ludwigsburg.

Die Mittelhessen können dabei auf ein siegreiches Wochenende zurückblicken. Der Overtime-Krimi gegen Kronberg endete mit einem 85:82 aus Pointers-Sicht: ein guter Schub für das Selbstvertrauen der ebenfalls aus vielen Talenten bestehenden Gießener Mannschaft.

Noch einen Zacken jünger aufgestellt ist dabei die BSG Basket, gegen die es am Sonntag (15 Uhr) in der Rundsporthalle in Ludwigsburg geht. Das Farmteam der »Riesen« hatte am letzten Wochenende noch spielfrei. Entsprechend schwer fällt die Vorbereitung für Pointers-Coach Daniel Dörr aus. »Sie haben viele mit einer Doppellizenz zum BBL-Team und sind sehr jung«, stellt sich Dörr auf einen agilen Gegner ein: »Ihr Spielstil ist schnell, sie machen viel Druck.«

Einer davon ist Johannes Patrick, der beim Kooperationspartner MHP Riesen Ludwigsburg im Sommer um ein Jahr verlängert hatte. Wer am jeweiligen Spieltag wirklich zur Verfügung steht, ist - wie in »Talenthäfen« üblich - natürlich unklar.

Dörrs Fokus ruht daher auf der Findung des eigenen Spielrhythmus, der Arbeit an den eigenen Fehlern und Systemen. Anknüpfen wollen die Gießen Pointers dabei vor allem an ihre Leistung aus der zweiten Halbzeit gegen Kronberg, in der sie die Unkonzentriertheiten des ersten Durchgangs noch erfolgreich ausgebügelt bekamen.

Der neue alte Spiritus Rector Christopher Miller - bereits vor einigen Jahren hatte der US-amerikanische Guard für die Gießen Pointers seine Sneaker geschnürt - trug das junge Team und erzielte beim Verlängerungssieg am Ende 22 Zähler.

Benjamin Lischka wird sich weiter an das Klima in der Regionalliga anpassen müssen. Der ehemalige Bundesligaakteur (Bonn, Gießen 46ers) war immer wieder von zwei oder gar mehr Gegnern in die Mangel genommen worden, hatte mit 15 Punkten und vier Rebounds aber ebenfalls Anteil am späteren Sieg.

Das Duo führt eine ansonsten aus vielen Perspektivspielern bestehende Mannschaft (Paul Carl, Gregor Gümbel) an: eine gute Mixtur, die auch in Ludwigsburg zum Sieg verhelfen soll.

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