Drittes Spiel entscheidet

  • vonSvantje Merker-Gärtner
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(smg). Das Team Mittelhessen muss nachsitzen. Bei den Pfalz Towers verloren die wNBL-Akteurinnen um Trainer René Spandauw mit 54:61 (27:22) und müssen nun am Sonntag in eigener Halle zum dritten Süd-Achtelfinal-Playoff-Spiel antreten. Gewinnen sie das, kommen sie eine Runde weiter. Bei einer Niederlage wäre die Basketball-Saison für sie beendet.

Große Probleme mit Kranken und Verletzten ließen den 18 Spielerinnen umfassenden Kader auf zehn schrumpfen. Neben den beiden Langzeitausfällen Emilia Arnheiter und Janna Dauer fielen für das Wochenende kurzfristig auch Shaline Henß und Linn Villwock verletzt aus. Marlies Bartkuhn meldete sich am Abend vor der Begegnung mit Fieber ab. Kristina Wereschinski und Sixta Herzberger fehlten wegen schulischer Verpflichtungen. Nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte war Lena Dziuba, die dennoch auflief.

Unter den Voraussetzungen hatten es die Mittelhessinnen schwer. Sie spielten zudem nur mit einer kurzen Rotation. Im ersten Viertel setzten sie sich noch knapp mit 13:11 durch. Das zweite ging dann deutlich an die Gastgeberinnen (16:9). Den dritten Durchgang holten sich wieder die Gäste (18:16). Insgesamt hatten sie aber zu wenig Durchschlagskraft, um zu einem besseren Ergebnis zu kommen. In der 37. Minute waren sie noch bis auf zwei Punkte an den Towers dran. Die trafen dann einen Dreier und kurz darauf musste Elisa Mevius mit ihrem fünften Foul vom Feld.

"Da war unsere größte Offensivkraft weg", konnte Spandauws Truppe ihr Ausscheiden nicht mehr auffangen. Viel wird am Sonntag in der dritten Achtelfinal-Partie davon abhängen, ob sich die Personallage beim Team Mittelhessen etwas entspannt.

Pfalz Towers: B. Helmig (13/3 Dreier), Holzschuh (16/1), Heck (3/1), Vidovic (2), Beuck (10/1), Soltau (17/3/25 Rebounds), N. Helmig, Ermert, M.Bauer, Holtrop, E. Bauer.

Team Mittelhessen: Ahmed (7), Römer (6/2 Dreier), Hedrich (7/14 Rebounds), Schäfer (2), Mevius (26/2/11 Rebounds), Dziuba (6), Schmadel, Hildebrand, Secuianu, Weinand.

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