Drei Punkte

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(juk). Mit drei Punkten aus zwei Spielen gegen die beiden Topteams der Liga haben sich die Landesliga-Volleyballer des Gießener SV beim Doppelheimspieltag achtbar aus der Affäre gezogen. Nach der 1:3-Auftaktniederlage gegen Spitzenreiter VfL Marburg besiegten die Lahnstädter in der zweiten Partie den zuvor Zweitplatzierten Hünfelder SV mit 3:1.

GSV - VfL Marburg 1:3 (21:25, 25:21, 15:25, 22:25):Die Gießener präsentierten sich von Beginn an in allen Mannschaftsteilen in deutlich besserer Verfassung als in der Vorwoche. Den ersten Satz mussten die GSVer gegen die starken Marburger dennoch abgeben. Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Gastgeber den Druck und senkten gleichzeitig die Fehlerquote. Der 1:1-Ausgleich war die logische Folge. Zum dritten Abschnitt wechselten die Gäste auf fünf Positionen. Die "zweite Garde" der Marburger wusste auf Anhieb zu überzeugen und ließ den Hausherren keine Chance. "Die Umstellung auf die anderen Spielertypen ist uns nicht gelungen", konstatierte GSV-Coach Dennis Krieger, der sich zudem am Knie verletzte. Im vierten Durchgang agierten die Unistädter lange auf Augenhöhe, zogen am Ende aufgrund zu vieler individueller Fehler allerdings den Kürzeren.

Gießener SV - Hünfelder SV 3:1 (25:22, 25:13, 16:25, 25:15):Für die zweite Partie des Tages konservierten die Gießener die gute Leistung des ersten Spiels. Dominik Kramer ersetzte den angeschlagenen Krieger auf der Außenposition und absolvierte eine herausragende Partie. Mit großem Druck und souveränem Auftreten erspielten sich die Gießener eine 2:0-Satzführung. "Den dritten Satz haben wir dann zu leicht genommen, zu viele einfache Fehler gemacht und den Gegner besser ins Spiel kommen lassen", analysierte Krieger im Nachhinein.

Mit Beginn des letzten Satzes kehrte Krieger für Kramer zurück und wirkte am ungefährdeten 25:15-Erfolg mit. "Den Satz bzw. das Spiel haben wir im Aufschlag und Block entschieden", freute sich Krieger, dass die Hünfelder mehr und mehr am Gießener Doppelblock verzweifelten. Mit den drei Punkten verbleiben die Gießener auf Rang fünf der Tabelle.

GSV: Albrecht, Erdmann, Gocht, Gunderloch, Klöpfel, Kramer, Krieger, Nowikowski, Reus, Scheffler, Schulz.

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