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HSG POHLHEIM vor der neuen Saison der Handball-Oberliga der Männer (hinten von links): Trainer Jens Dapper, Lukas Drommershausen, Jan Linck, Tom Gilbert, Christoph Träger, Pascal Ohrisch, Lukas Kammer, Lukas Happel, Johannes träger, Lars Stübing, Betreuer Björn Langer; vorn (von links): Thimo Wagner, Florian Niclas, Chris Grundmann, Andreas Lex, Jan Wüst, Jannik Schlegel, Niklas Happel, Maximilian Rühl, Waldemar Sayler. Es fehlen Felix Erdmann, Dennis Weisel und Daniel Hirz.

Drei Langzeitverletzte

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(se). Das fängt ja gut an. Bevor das erste Spiel in der Handball-Oberliga begonnen hat, meldet die HSG Pohlheim drei Verletzte: Johannes Träger, Felix Erdmann (beide Kreuzbandriss) sowie Lars Stüding (Achillessehnenriss) haben sich bereits vor der Saisonvorbereitung schwerwiegende Verletzungen zugezogen und werden somit lange Zeit nicht zum Einsatz kommen können. Pohlheims Trainer Jens Dapper konnte somit nur auf die Akteure zurückgreifen, die ihm auch in der am Wochenende beginnenden Saison zur Verfügung stehen.

In den letzten Wochen hat Jens Dapper sein besonderes Augenmerk darauf gerichtet, das Zusammenspiel zwischen Torhüter und Außenspielern zu verbessern, um damit das Gegenstoßspiel besser zu nutzen. Natürlich ist auch immer die Integration der Neuen ein wesentlicher Bestandteil der Trainingseinheiten im Vorfeld der Saison. Das "Spielsystem mit sehr starkem Linkshänder im Rückraum rechts" zu erweitern, war eine weitere Aufgabe, die sich Jens Dapper gestellt hat. Mit dem ehemaligen Hüttenberger Jan Linck hat er einen weiteren Linkshänder in seiner Mannschaft, mit dessen Hilfe das Spiel der HSG variabler gestaltet werden kann.

Mit der Vorbereitung kann der Pohlheimer Coach zufrieden sein. "Nicht nur die Siege gegen die Oberliga-Konkurrenten Kleenheim und Gensungen geben Zuversicht für eine gute Runde", stellt er fest. Auch die Art und Weise, wie diese Erfolge zustanden kamen, lässt für die kommende Spielzeit hoffen. Besonders freut sich Dapper darüber, dass sich Co-Trainer Andreas Lex wieder als Spieler zu Verfügung stellt. Mit ihm als Außenspieler ist es sicherlich leichter, die Saisonziele zu erreichen: "Früh das Thema Klassenerhalt absichern und dann schauen, was nach vorne noch alles geht", wünscht sich Jens Dapper für die neue Saison. "Bei einigermaßen verletzungsfreier Saison und den Neuzugängen bzw. reaktivierten Spielern ist die Qualität des Kaders aktuell höher einzuschätzen als noch im vergangenen Jahr", urteilt Trainer Dapper. Trotz der Langzeitverletzten. "Wir sind aufgrund des durchaus ausgeglichenen Kaders schwerer einzuschätzen", sagt der Coach und leitet daraus die Forderung an die Mannschaft ab: "Diese Situation mit guten Auswechseloptionen wollen wir mit entsprechendem intensiven Spiel über komplett 60 Minuten Nutzen." Das klingt gut.

In der vergangenen Saison waren die Pohlheimer lange Zeit im Kampf um den Klassenerhalt verstrickt, "insgesamt zwei Drittel der Mannschaften" waren davon betroffen. "Wir lagen zwar punktemäßig immer bei einer fast ausgeglichenen Bilanz, waren aber von dieser extrem ausgeglichenen Tabellenkonstellation betroffen", erklärt Dapper und verteilt ein dickes Lob an seine Spieler: "Mit Blick auf die zum Teil extreme Ausfallliste von verletzten Spieler war das Abschneiden der letzten Runde aber durchaus erfolgreich, die unsere Qualität der gesamten Mannschaft gezeigt hat. Die Ausfälle konnten unter dem Strich immer wieder kompensiert werden."

Zum Saisonauftakt sind die Pohlheimer bei der TSG Münster (Samstag, 19 Uhr) zu Gast, die am Ende der vergangenen Saison hauchdünn über dem Strich zu finden war und sich in dieser Spielzeit - wie viele andere Mannschaften der Liga auch - frühzeitig in Sicherheit bringen will.

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