Tischtennis

DM-Bronze für Wißmar

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Mit der Bronzemedaille im Gepäck kehrten die Tischtennis-Damen des TTC Wißmar vom Deutschlandpokal in Baiersbronn zurück nach Mittelhessen.

Bereits im Endspiel des hessischen Verbandspokals vor wenigen Wochen in Bad Arolsen hatten sich der TTC und der TTV Gräfen-/Schneppenhausen/Weiterstadt einen Endspiel-Krimi geliefert, damals mit dem besseren Ende für Wißmar. Im Halbfinale traf man nach Losentscheid nun ausgerechnet erneut auf den zweiten hessischen Vertreter, der den Wißmarerinnen beim 4:3 diesmal den Sprung in das Endspiel verwehrte. Mit der Bronzemedaille erspielten die TTC-Damen die beste Platzierung, die in der Vereinsgeschichte bei deutschen Meisterschaften erreicht wurde.

Auf dem Weg ins Halbfinale spielten Céline Kreiling, Christine Prell, Vivienna Morsch und Annette Kreiling im Schwarzwald zunächst in einer Vierergruppe um den Einzug in das Viertelfinale. Sowohl die TTF Kreuzau (NRW) als auch den 1. FC Ittersbach (BaWü) wurden ohne Mühe mit 4:0 bei jeweils nur einem Satzverlust geschlagen. In der letzten Begegnung gegen den TV Feldkirchen (Bayern) ging es also um den Gruppensieg. Céline Kreiling begann mit einem klaren Dreisatzerfolg, aber Christine Prell gab nach 2:0-Führung noch ab, und auch Annette Kreiling konnte eine sehr unglückliche 1:3-Niederlage (zweimal 11:13, 9:11) gegen Gschwendtner nicht verhindern. Das Doppel Céline Kreiling/Prell und Céline Kreiling mit 3:0 bei 18:16 im dritten Satz brachten die Wende. Annette Kreiling verlor zwar auch ihr zweites Einzel, aber Prell ließ im entscheidenden Match bei ihrem 3:0-Erfolg zum 4:3-Gesamtsieg nichts anbrennen.

Als Gruppensieger musste der TTC infolge des sehr langen letzten Spiels zum Viertelfinale gegen den SV Menne (NRW) direkt an die Tische und weiterspielen. Nach der anfänglichen Dreisatzniederlage von Vivienna Morsch gegen die SV-Spitzenspielerin Fietz gaben die Wißmarerinnen kein Spiel mehr her, und nur im Match zwischen Prell und Stroop ging es über alle fünf Sätze. Die Auslosung für das Halbfinale brachte nun ausgerechnet die Revanche gegen den TTV Gräfen-/Schneppenhausen/Weiterstadt, den der TTC Wißmar im Endspiel um den Hessenpokal nur knapp hatte besiegen können.

Annette Kreiling konnte gegen Richter, die Nummer 1 des TTV GSW, zwar eine 2:0-Satzführung nicht ins Ziel retten, aber Céline Kreiling und Christine Prell brachten die eigenen Farben mit 3:0-Siegen in Führung. Im Doppel mussten Céline Kreiling/Prell gegen Richter/Kiesselbach, die in ihrer Leistungsklasse schon deutsche Meister waren, ran. Das TTC-Duo setzte sich mit 3:2 durch – da fehlte nur noch ein Sieg zur Endspielteilnahme. Doch dann riss der berühmte Faden, Tochter und Mutter Kreiling gaben beide ihre Begegnungen mit 0:3 ab. In der entscheidenden Begegnung zwischen Prell und Kieselbach waren die Durchgänge eins bis drei hart umkämpft und gingen zweimal mit 12:10 an die Südhessin Kieselbach. Prell egalisierte jedoch zum 2:2, musste sich aber im Entscheidungssatz mit 5:11 geschlagen geben.

Viertelfinale: SV Menne – TTC Wißmar 1:4 (Céline Kreiling 2, Christine Prell, Kreiling/Prell). – Halbfinale: TTV Gräfen-/Schneppenhausen/Weiterstadt – TTC Wißmar 4:3 (Céline Kreiling, Christine Prell, Kreiling/Prell). Finale: TTV Gräfen-/Schneppenhausen/Weiterstadt – TSV Lichtenwald (BaWü) 2:4.

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