Direkter Verfolger kommt

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Allmählich geraten die Krofdorf Knights unter Zugzwang. Nach 13 Spielen haben sie drei Siege geschafft und rangieren im unteren Tabellenfeld der 2. Frauen-Basketball-Bundesliga. Am Samstag steht ihnen auswärts mit den Avides Hurricanes Rotenburg/Scheeßel ein weiterer Brocken bevor. Die Norddeutschen nehmen zurzeit Rang fünf ein. Auf einen Konkurrenten auf Augenhöhe freuen sich die Bender Baskets Grünberg. Sie empfangen am Sonntag ihren direkten Verfolger, die auf Platz sieben liegenden TG Neuss Tigers.

Allmählich geraten die Krofdorf Knights unter Zugzwang. Nach 13 Spielen haben sie drei Siege geschafft und rangieren im unteren Tabellenfeld der 2. Frauen-Basketball-Bundesliga. Am Samstag steht ihnen auswärts mit den Avides Hurricanes Rotenburg/Scheeßel ein weiterer Brocken bevor. Die Norddeutschen nehmen zurzeit Rang fünf ein. Auf einen Konkurrenten auf Augenhöhe freuen sich die Bender Baskets Grünberg. Sie empfangen am Sonntag ihren direkten Verfolger, die auf Platz sieben liegenden TG Neuss Tigers.

Avides Hurricanes Rotenburg/Scheeßel – Krofdorf Knights (Sa., 18.30 Uhr): "Alle sind an Bord", meldet Teammanagerin Tumika Rinderknecht für die lange Fahrt in den Norden. Die Krofdorferinnen haben den Frust nach der Niederlage am letzten Sonntag gegen Bensberg weggesteckt und sind total motiviert. Sie wollen bei den Hurricanes bestehen und haben gegen sie auch noch etwas gutzumachen. Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause waren die beiden Mannschaften in Wettenberg aufeinander getroffen. Die Partie war lange knapp. Die Knights hatten den Sieg bis in die Endphase hinein zum Greifen nah, gerieten dann aber doch auf die Verliererstraße und mussten sich mit 64:74 beugen. Eine Begegnung spannend zu gestalten, reicht Krofdorf-Gleiberg aber nicht aus. "Wir wollen wieder mal gewinnen. Auszuschließen ist es nicht, am Wochenende einen Sieg mit nach Hause zu bringen", sagte Rinderknecht. Chelsea Small findet immer mehr zu ihrer alten Form zurück und ist eine Spielerin, die von den Kontrahenten nun auch vermehrt zu beachten ist.

Das A und O wird für die Knights in Rotenburg sein, den Ball sicher nach vorne zu bringen. Die Pässe müssen ankommen und dürfen nicht einfach irgendwohin geschleudert werden. Zudem ist in den letzten Wochen die Foulproblematik ein Thema geworden, was sich nicht verfestigen darf. Den Hurricanes darf auch nicht erlaubt werden, zu viel zu wirbeln. Für die Knights bedeutet das unter anderem gut ausboxen zu müssen. Zu zweiten oder dritten Chancen sollen die Gastgeberinnen mit ihren Topscorerinnen Alecia Cooley, Kama Griffitts und Pia Mankertz nicht kommen.

Bender Baskets Grünberg – TG Neuss Tigers (So., 16.30 Uhr, Sporthalle Theo-Koch-Schule): Eigentlich hatte Neuss angestrebt, sich im oberen Bereich des Klassements zu tummeln. Aber die Tigers sind nur schwer in Gang gekommen. Mittlerweile weisen sie jedoch sechs Siege auf und sind bis jetzt die einzige Mannschaft, die die GiroLive Panthers Osnabrück zu schlagen vermochte. Ihre letzten Partien haben die Neusserinnen eng gestaltet und werden auch Grünberg viel abverlangen. Trotzdem freuen sich die Bender Baskets auf die Begegnung, denn ihre Gäste sind ein Kontrahent, der nach den drei Hochkarätern in Folge als schlagbar einzustufen ist. Ein Spaziergang wird das für das Team von Trainerin Aleksandra Heuser am Sonntag jedoch keinesfalls. "Wir müssen auf höchstem Level performen, wenn wir eine Chance haben wollen", warnt sie vor Leichtsinnigkeit.

Mit zehn einsatzfähigen Spielerinnen wird gerechnet, sodass die Intensität hoch gehalten werden kann. In Schach zu halten ist bei Neuss unter anderem die US-Amerikanerin Natalie Bastian auf der Pointguard-Position. An Routinier Franziska Worthmann hat Grünberg nicht die besten Erinnerungen aus dem Hinrundenspiel behalten. Sie trumpfte damals groß auf und soll nun an einer Wiederholung gehindert werden. Unter Druck stehen die Bender Baskets nicht. Ihr Saisonziel ist theoretisch längst erreicht, sodass sie am Sonntagnachmittag befreit aufspielen können. Heuser ist von der Steigerungsfähigkeit ihrer Mannschaft überzeugt, und glaubt fest daran, dass sie gegen Neuss alles geben wird. Ein Teil des Erfolgsrezepts soll sein, mit mehr Herz zu spielen und fünf Prozent mehr in die Waagschale zu werfen als der Gegner.

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