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Für Maurizio Berti (l.) und seinen SV Annerod sowie Luca Kurz und den FSV Fernwald II endet an diesem Wochenende die Einfachrunde, beide Teams haben sich für die Aufstiegsrunde qualifiziert, die im Frühjahr 2022 startet.

Die allerletzte Chance

  • Michael Schüssler
    VonMichael Schüssler
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(ms). Die Fußballer befinden sich für 2021 auf der Zielgeraden. Nur noch wenige Spieltage stehen an, dann geht es in die verdiente Winterpause. Die ist aber für das heimische Aushängeschild, den FC Gießen, noch am weitesten entfernt. Bis zum 18. Dezember spielt die Regionalliga Südwest.

Nun geht es für die Elf von Trainer Daniyel Cimen am Samstag im Hessen-Derby gegen den KSV Hessen Kassel. Der Sieg am letzten Wochenende bei der TSG Hoffenheim II war im Kampf gegen den Abstieg eminent wichtig, genauso wichtig ist es aber auch, nachzulegen.

Nach dem herben 0:5 bei der SG Fulda/Lehnerz strebt in der Gruppe A der Hessenliga der FSV Fernwald Wiedergutmachung an. Die soll am Samstag im Heimspiel gegen den FC Bayern Alzenau gelingen. Ein Erfolg wäre auch im Hinblick auf Rang fünf, der das Ticket für die Aufstiegsrunde bedeutet, wichtig. Ähnliches gilt in der Gruppe B für den SC Waldgirmes, der gleichfalls am Samstag Viktoria Griesheim erwartet.

Derby in Kinzenbach

Derbyzeit herrscht in der Verbandsliga Mitte, wenn am Sonntag die SG Kinzenbach den FC Turabdin/Babylon erwartet. Seit acht Spielen wartet der FC Cleeberg auf einen Sieg, der soll nun im Mittelhessen-Derby beim SC Waldgirmes II eingefahren werden.

Ebenfalls zu einem Derby kommt es in der Gruppenliga, wenn das neue Schlusslicht TSV Lang-Göns die TSF Heuchelheim als Gast sieht. Keine Frage, der größere Druck lastet auf der Elf von TSV-Trainer Frederik Weinecker. Ein »Kellerduell« steigt derweil in Launsbach, wenn sich die ansässige FSG Wettenberg mit dem FSV Braunfels misst. Auswärts gefordert sind derweil die SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen (bei der Spvgg. Leusel) und der MTV 1846 Gießen (bei der SG Eschenburg).

Sportfreunde unter Druck

Noch drei Spieltage stehen in der Einfachrunde der Kreisoberliga Süd an, dementsprechend sind noch neun Punkte zu vergeben. Platz sechs, der noch zur Aufstiegsrunde berechtigt, wird aktuell von der FSG Lumda/Geilshausen belegt, die am Sonntag mit Ligaprimus SG Birklar allerdings eine harte Nuss zu knacken hat. Dass die FSG scheitert, darauf hoffen die Sportfreunde Burkhardsfelden, die fünf Punkte Rückstand aufweist. Andererseits ist ein Sieg gegen die SG Obbornhofen/Bellersheim Pflicht, um die Chance am Leben zu erhalten. Bereits heute Abend wird die Partie SG Treis/Allendorf - SV Hattendorf nachgeholt. Um wichtige Punkte in der Abstiegsrunde geht es in der Partie TSV Klein-Linden - FSG Homberg/Ober-Ofleiden. Zudem kommt es zum Stadt-Derby, wenn die TSG Wieseck den ASV Gießen empfängt.

Beste Karten hat Hungener FSG

Bereits an diesem Wochenende endet die Einfachrunde in der Kreisliga A Gießen. Den letzten Platz, der zur Aufstiegsrunde berechtigt, Rang sechs, hat aktuell die FSG Villingen/Nonnenroth/Hungen inne (27 Punkte). Den will man verteidigen, wenn es am Sonntag zum TSV Lang-Göns II (24) geht. Dass die Hungener Spielgemeinschaft stolpert, darauf hofft die FSG Garbenteich/Hausen (25), die sich mit dem FC Turabdin/Babylon II misst. Derweil verabschiedet sich Spitzenreiter SV Annerod mit dem Nachbarschafts-Derby beim TSV Rödgen aus der Einfachrunde.

Dagegen hat die Kreisliga A Alsfeld/Gießen noch zwei Spieltage zu absolvieren, ehe die Einfachrunde beendet sein wird. Noch im Rennen, um die Aufstiegsrunde zu erreichen, ist der SV Harbach. Der trifft am Samstag auf den TSV Burg-/Nieder-Gemünden - und da ist ein Sieg Pflicht, ansonsten geht es in die Abstiegsrunde. In diese geht ohnehin die FSG Queckborn/Lauter, die am Sonntag Spitzenreiter SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen als Gast sieht.

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