Die Abwehr hält

  • VonPatrick Olbrich
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(par). In der Männerhandball-Oberliga Nord ist die HSG Kleenheim-Langgöns einmal mehr in heimischer Halle ungeschlagen geblieben und hat sich durch eine starke Defensivleistung über die SG Bruchköbel hinweggesetzt. Am Ende gewannen die Kleebachtaler mit 22:19 (9:10) und stehen damit weiter ohne Verlustpunkt an der Tabellenspitze.

»Damit hatten wir natürlich überhaupt nicht gerechnet, aber ich bin superglücklich über die aktuelle Entwicklung«, freute sich Matthias Wendlandt, Trainer der Kleenheimer.

In der ersten Halbzeit konnte sich keine Mannschaft wesentliche Feldvorteile erspielen, während sich die Partie insbesondere durch zwei aktive Abwehrreihen mit guten Schlussmännern charakterisierte. Zumeist legten die Gäste aus Südhessen knapp vor und die Hausherren glichen im weiteren Verlauf postwendend wieder aus. Schon drei Minuten vor dem Pausenpfiff versenkte Tobias Jockel die Harzkugel in den Kleenheimer Maschen, woraufhin bis zur 30. Minute nichts mehr auf der Anzeigetafel passierte.

»Wir hätten schon in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, vielleicht sogar müssen, aber haben zu viele Bälle verworfen und Chancen liegen gelassen«, erklärte Wendlandt.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel der Gastgeber-HSG im Offensivbereich dann effizienter, sodass die Gastgeber bis zur 40. Minute auf 15:12 durch David Straßheim davonzogen. Diesen Vorsprung konnte Kleenheim dann im weiteren Verlauf des Spieles weitgehend verwalten, ohne dass die SG Bruchköbel noch einmal herankam. Als erneut Außenakteur Straßheim in der 60. Minute zum 22:18 für die Hausherren einnetzte, war der Sieg in trockenen Tüchern.

»Der Sieg war unter dem Strich dann auch verdient. Wir haben eine gute Abwehr gestellt und uns im zweiten Durchgang dann auch im Angriff deutlich gesteigert«, kommentierte Wendlandt.

HSG Kleenheim-Langgöns: Weber, Eckhard; Hantl, Straßheim (6), Roth (3), Müller, Mohr, Patt (2), Kollmann (2), Leger (1), Friedrich (1), Wolf, Hoepfner (5/3), Scheibel (2)

SG Bruchköbel: Simic, Klein; Eck, M.Wolff (1), Kosch (3), Kulenovic (2), J.Wolff (3), Junker (1), Günes (4/2), N.Bätz (1), Jockel (4), M.Bätz

Im Stenogramm / Zuschauer: 80. - Schiedsrichter: Mäkitalo/Schäfer. - Zeitstrafen: 8:4. - Siebenmeter: 3/3:4/3

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