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Dickes Ausrufezeichen

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Tolle Kulisse, starke Leistung: Olivia Reeh (51) und die Oberliga-Handballerinnen der TSG Leihgestern jubeln (unten) über den erfolgreichen 34:32-Start in die Aufstiegsrunde gegen Mitfavorit HSG Bensheim/Auerbach II. © Harald Friedrich

(mol). Die TSG Leihgestern hat zum Start in die Meisterrunde der Frauenhandball-Oberliga gleich ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Gegen den bisherigen Spitzenreiter HSG Bensheim/Auerbach II, der sich dadurch erstmals im Laufe dieser Saison sportlich geschlagen geben musste, gelang dem Team von Trainerin Jonna Jensen am Samstagabend in eigener Halle in einer hochklassigen Partie ein 34:

32 (12:11)-Erfolg. Damit lösten die Gastgeberinnen die unterlegenen Südhessinnen an der Tabellenspitze ab.

»Wir sind zu Beginn nicht gut ins Spiel gekommen, haben uns dann aber wirklich hineingekämpft. Über 60 Minuten haben wir auch wirklich richtig tollen Kampfgeist und unheimliches Tempospiel gezeigt. Eine Mannschaft wie Bensheim/Auerbach zu besiegen, die mit vielen unheimlich gut ausgebildeten jungen Spielerinnen bestückt ist, ist schon eine starke Leistung«, so die TSG-Trainerin, die trotz der 32 Gegentore die gute Leistung von Torhüterin Jana Schweisfurth und die wichtigen Aktionen von Nina Zieger auf der ungewohnten halbrechten Position lobte.

Die jungen Flames starteten besser in die Partie (2:0, 4.), über weite Strecken der ersten Hälfte lief Leihgestern - wenn auch ganz knapp - hinterher (4:5, 10., 6:7, 17., 8:9, 23.). Erst gegen Ende schwammen sich die Gastgeberinnen frei, gingen durch Nessima Kerdi erstmals in Führung (10:9, 26.) und lagen auch zur Pause hauchdünn in Front (12:11).

In der zweiten Halbzeit sollte sich dann eine noch tempo- und wesentliche torreichere Begegnung entwickeln, die die TSG nach dem 14:14 (35.) immer anführte. Am größten war der Vorsprung beim 20:16 (42.), doch Bensheim/Auerbach II ließ - angeführt von der elffachen Torschützin Neele Orth - nie locker. Beim 22:20 (47.) stand der Heimsieg noch lange nicht fest wie auch beim 26:24 (52.) und 28:26 (54.).

Richtig eng wurde es in der Schlussphase, als die Flames mehrfach auf einen Treffer verkürzten (28:29, 56., 30:31, 57.). Doch die Jensen-Schützlinge behielten die Nerven, blieben immer vorne und entschieden die Partie dank des Treffers von Jasmin Clausius zum 34:32 in der Schlussminute zu ihren Gunsten.

TSG Leihgestern: Stövesand, Weier, Schweisfurth - Zieger (3), Clausius (7), Seiffarth (1), Carstens (6), Eiskirch, Dias Carneiro (9/5), Kerdi (2), Appel (2), Reeh (4), Faber.

HSG Bensheim/Auerbach II: Lotze, Schuster - Gürtelschmied, Orth (11/2), Striening (1), Yildirim, Schmitz (4), Ewald (1), Labitzke (4), Kim Rädge (2/1), Nina Rädge (9/4), Hofmann, Klink, Jochem.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Heinzel/Wieprecht (Wallau/Massenheim). - Zuschauer: 249. - Zeitstrafen: fünf (Clausius zwei, Dias Carneiro, Seiffarth, Kerdi) - vier (Ewald zwei, Orth, Nina Rädge). - Siebenmeter: 6/5 - 11/7.

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IMG_0848_2-2_2_JubelBank_4c © Harald Friedrich

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