Dicht vor Überraschung

  • VonRichard Albrecht
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(ria). Gegen die zweite Garnitur des Bundesligisten aus Fulda war der NSC dicht dran an seinem ersten Punkt- gewinn nach seinem Wiederaufstieg, musste sich am Ende aber doch knapp geschlagen geben.

NSC Watzenborn-Steinberg - TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell II 4:6: Auch dem hiesigen Oberligisten war in der Sport- und Kulturhalle Garbenteich das zum Punktgewinn nötige Quäntchen Glück nicht beschieden. Gegen die Bundesligareserve wurden Stefan Harnisch/Fabian Moritz taktisch als Doppel zwei aufgestellt und sorgten in vier Sätzen für den ersten Punkt, während Jan Hartmann/Jakob Armbrüster sich in vier Sätzen geschlagen geben mussten. Im ersten Paarkreuz unterlag Harnisch einem Penholderspieler glatt in drei Sätzen, und auch Moritz verließ nach vier knappen Sätzen als Unterlegener die Platte. Nach Hartmanns Viersatzsieg verpasste Armbrüster die Chance auf den neuerlichen Ausgleich und musste sich im Entscheidungssatz mit 7:11 geschlagen geben. Im Spitzeneinzel ließ sich Moritz von seinem Penholder-Kontrahenten nicht düpieren und gewann nach starkem Spiel in vier Sätzen, für Harnisch folgte trotz Satzbällen in Durchgang eins (10:12) die zweite Dreisatzniederlage. Das 1:3 von Hartmann besiegelte die Niederlage, Armbrüster bekam nach verlorenem Auftaktsatz seinen Gegner in den Griff und gewann letztlich sicher in vier Sätzen. »Das war enger als wir erwartet hatten, und entsprechend schade, dass es dann doch nicht gereicht hatte. Jakob Armbrüster war dicht dran, für uns den fünften Punkt zu holen. Wir hätten eben noch einen Überraschungspunkt in den Einzeln gebraucht«, kommentierte Kapitän Stefan Harnisch die knappe Niederlage im zweiten Saisonspiel, durch die sein Team Schlusslicht der Liga bleibt.

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