Basketball

Diante Garrett und Gießen 46ers trennen sich

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(-/gae). Sebastian Schmidt bastelt kräftig am neuen Kader der Gießen 46ers. Der geschäftsführende Sportdirektor des Basketball-Bundesligisten hat in Absprache mit Neu-Cheftrainer Pete Strobl mit Kilian Binapfl und Dennis Nawrocki bereits zwei deutsche Spieler für die BBL-Saison 2021/22 verpflichtet. In Verhandlungen steht der »Boss« weiterhin mit den vertragslosen Eigengewächsen Bjarne Kraushaar und Alen Pjanic, wobei Letztgenannter einige lukrative Angebote anderer Erstligisten vorliegen hat.

Unterdessen hat mit Diante Garrett ein weiterer Spieler der letztjährigen Saison die Basketballer von der Lahn verlassen. Der NBA-erfahrene Spielmacher stieß Ende Januar diesen Jahres nach einer auskurierten Verletzung neu aus Griechenland zu den 46ers. Mit viel Expertise führte der Combo-Guard die Mannschaft und zeigte sein wertvolles Leistungsvermögen auf.

Garrett absolvierte insgesamt 19 Partien für die Gießener. Der gewandte und umsichtige Playmaker war mit durchschnittlich 15,1 Punkten pro Spiel Topscorer seiner Farben und verteilte mit 4,8 Assists pro Partie auch die meisten Korbvorlagen. Seine Würfe von Downtown mit einer Trefferquote von über 40 Prozent waren eines seiner Markenzeichen in diesem Halbjahr. Der US-Amerikaner stand auch mit rund 33 Minuten durchschnittlicher Einsatzzeit von allen Gießenern am längsten auf dem Parkett.

Am 33. Spieltag bei Brose Bamberg setzte Garrett für sich noch ein persönliches Ausrufezeichen. Bei diesem vorletzten Auftritt war er in einer verkürzten Siebener-Rotation über 38 Minuten auf dem Spielfeld zu finden und erzielte dabei 26 Zähler bei einer Wurfquote von über 63 Prozent.

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