Deutliche Gäste-Siege

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In der Fußball-Kreisliga A Gießen standen am Mittwochabend zwei Spiele auf dem Programm: Dabei quittierten die Gastgeber jeweils deutliche Niederlagen. Schlusslicht FC Besa Gießen unterlag dem TSV Allendorf/Lahn mit 1:6, während sich der SV Annerod dem Tabellenführer Kurdischer FC Gießen mit 0:5 geschlagen geben musste.

In der Fußball-Kreisliga A Gießen standen am Mittwochabend zwei Spiele auf dem Programm: Dabei quittierten die Gastgeber jeweils deutliche Niederlagen. Schlusslicht FC Besa Gießen unterlag dem TSV Allendorf/Lahn mit 1:6, während sich der SV Annerod dem Tabellenführer Kurdischer FC Gießen mit 0:5 geschlagen geben musste.

SV Annerod – Kurdischer FC Gießen 0:5 (0:1): Eine ganz bittere Pille für die Heimelf, resümierte SV-Sprecher Andy Reuter nach der Partie. Der Tabellenführer zeigte sich spielerisch besser und vor allem kämpferisch bissiger. Zur Pause konnte der SV noch gut mithalten, nur der durch einen Fehlpass verursachte Führungstreffer von Torjäger Cemil Kurt (27.) konnte nicht verhindert werden. Bis zum 1:0 war die Partie arm an Torraumszenen, beide Teams neutralisierten sich über weite Strecke.

Ein ganz anderes Bild war nach dem Seitenwechsel zu sehen. Die Anneröder Defensive präsentierte sich kopflos, und kaum noch etwas lief zusammen. Die Gäste hingegen waren clever und Kurt krönte seine gute Leistung mit drei weiteren Treffern (48., 62., 65.). Zum zwischenzeitlichen 3:0 der Gäste hatte Essam Alfajr (52.) getroffen. FC-Torjäger Kurt baute indes sein Saison-Torekonto auf elf Treffer in sieben Spielen aus.

FC Besa Gießen – TSV Allendorf/Lahn 1:6 (1:4): Der Tabellenletzte aus Gießen wollte mit Offensive dagegen halten, offenbarte aber in der Defensive große Defizite. Sidon Beyene brachte die Gießener Vorstädter nach neun Minuten in Führung. Diese baute Nino Binz nach einer guten Viertelstunde auf 2:0 aus. Wiederum Beyene und Fabio Hrachovec schraubten das Ergebnis auf 4:0, bevor Nergim Bytyqi in der Nachspielzeit der ersten Hälfte der Ehrentreffer zum 1:4 gelang.

Besa setzte als Gastgeber nach der Pause nochmals alles auf eine Karte und machte Druck. Die Gäste beschränkten sich aus Kontern und schossen die Tore. Nachdem Binz das 5:1 markierte hatte, setzte Hrachovec mit dem 6:1-Endstand den Schlusspunkt. Unrühmlicher Höhepunkt der Begegnung war die Rote Karte für einen Heimakteur.

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