TSF deuten erneut Potenzial an

(fk) Die TSF Heuchelheim haben in der Handball-Oberliga erneut ihr Potenzial angedeutet und gegen die favorisierten Gäste von der HSG Kahl/Kleinostheim zumindest eine Halbzeit lang gut mitgehalten. Vor allem in den ersten, knapp 25 Minuten begegneten die Hausherren der HSG absolut auf Augenhöhe und sorgten für positive Verwunderung bei den rund 200 Zuschauern. Nach Ablauf der 60 Minuten stand dennoch eine klare 19:28 (9:12)-Heimniederlage auf der Anzeigetafel.

(fk) Die TSF Heuchelheim haben in der Handball-Oberliga erneut ihr Potenzial angedeutet und gegen die favorisierten Gäste von der HSG Kahl/Kleinostheim zumindest eine Halbzeit lang gut mitgehalten. Vor allem in den ersten, knapp 25 Minuten begegneten die Hausherren der HSG absolut auf Augenhöhe und sorgten für positive Verwunderung bei den rund 200 Zuschauern. Nach Ablauf der 60 Minuten stand dennoch eine klare 19:28 (9:12)-Heimniederlage auf der Anzeigetafel.

Zwei Spiele, zwei Niederlagen. Klingt ernüchternd, ist es aber nicht. Denn setzt man die bisher erzielten Ergebnisse der Turn- und Sportfreunde in den bestehenden Kontext von vollständig verändertem Kader und fehlender Vorbereitung, so muss konstatiert werden, dass sich die Schützlinge von Trainer Thomas Schäfer bis zu diesem Zeitpunkt der Saison beachtlich aus der Affäre gezogen haben. Auch gegen die HSG Kahl/Kleinostheim gelang es den Heuchelheimern, Akzente zu setzen.

Besonders in den ersten 23 Minuten sorgten die Hausherren für positive Verwunderung auf den Rängen, denn nach einem etwas verschlafenen Beginn (0:2/3. Minute) drehten die TSF die Partie zu ihren Gunsten und gingen nach 22 Minuten durch Jan Lukas Hüttenberger mit 8:6 in Führung. "Mit der ersten Hälfte, speziell den ersten 23 Minuten, bin ich sehr zufrieden. Wir waren schnell auf den Beinen und haben in der Defensive aggressiv agiert", lobte Schäfer seine Mannschaft, der aber schon gegen Ende der ersten Halbzeit ein wenig die Kräfte auszugehen schienen. 9:12 hieß es zum Wechsel. In der Pause musste Gäste-Coach Jan Redmann wohl die richtigen Worte gefunden haben, denn seine Mannschaft kam stark verbessert aus der Kabine und legte vor allem ihre lethargische Spielweise ab, die sie über weite Strecken der ersten 30 Minuten präsentiert hatte. Mit vier schnellen Treffern erhöhte die HSG auf 16:9 und zog damit den Heuchelheimern den Zahn, die kaum noch an die gute Leistung aus der ersten Hälfte anknüpfen konnten. "Im Vergleich zur Vorwoche haben wir wieder einen kleinen Schritt nach vorne gemacht. Heute konnten wir schon 23 Minuten hohes Tempo gehen. Danach hat uns vor allem die Kraft gefehlt, um die nötige Geschwindigkeit und Aggressivität an den Tag zu legen", ordnete Übungsleiter Schäfer die zweiten 30 Minuten realistisch ein.

"Wenn wir im nächsten Spiel vielleicht schon eine komplette Halbzeit lang gutes Tempo gehen können, dann hätten wir uns wieder verbessert. Ich hoffe, dass wir Anfang Dezember die verlorene Vorbereitungszeit aufgeholt haben und um Punkte mitspielen können", erklärte der Coach, der sich am Ende einer 19:28-Niederlage gegenübersah.

Heuchelheim: Becker, Steinmüller (25.-50.); Wenzel (1), Lhotak, Mackeller (2), Wingefeld (4/3), Hellwig, Weiherer (2/1), Weber (4), Hüttenberger (3), Wittwer (3).

Kahl/Kleinostheim: Seidel, Burdak; Christoph Ludwig (1), Nicola Ludwig (1), Berberich, Klein (1), Roth (3), Riemann (2), Reising (7), Carsten Wienand (3), Geist, Reiß, Markus Wienand (3), Baumgärtner (7/2).

Im Stenogramm: SR: Gölzer/Stalev (Eddersheim). - Zuschauer: 200. - Zeitstrafen: 8:10 Minuten. - Siebenmeter: 6/4 - 5/2.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare