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Hygiene beim TC Wettenberg

Desinfektion, Hinweisschilder, Laufwege

  • Sven Nordmann
    vonSven Nordmann
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(sno). Der TC Wettenberg hat sich für den Fall der Öffnung der Tennisplätze in Hessen präpariert: Desinfektionsmittel, vorgegebene Laufwege, Hinweisschilder. "Das alles ist mit sehr viel Verantwortung verbunden, das spüre ich", sagt Vereinsvorsitzender Thorsten Müller-Rietdorf.

Der 47-Jährige ist gleichzeitig Corona-Beauftragter des 280 Mitglieder starken Vereins und sagt: "Wir sind vorbereitet und warten nur auf den Startschuss der Politik." Im Interview spricht Müller-Rietdorf (Foto) über die Maßnahmen.

Herr Müller-Rietdorf, welche Vorkehrungen haben Sie beim TC Wettenberg für eine Öffnung der Tennisplätze getroffen?

Wir haben ein Hygienekonzept erstellt: Desinfektionsmittel sind vorrätig, nicht nur auf den Toiletten, sondern auch für die Trainer, die die Trainingsgeräte und die Türklinken regelmäßig reinigen müssen. Umkleiden und Duschen sind gesperrt, Laufwege zur Anlage wären klar vorgegeben. Wir müssen sicherstellen, dass der Abstand von 1,5 Metern gewährleistet ist.

Vorgegebene Laufwege, wie hat man sich das vorzustellen?

Von unserem Clubhaus zum Tennisplatz führt eine Treppe herunter - die dürfte nur einzeln betreten werden, weil der Abstand sonst nicht eingehalten werden kann. Genauso würde der restliche Weg zum Platz abgesperrt werden, sodass man links und rechts der Absperrung entlang mit genügend Abstand vorbeigeht. Man darf das Clubhaus nur einzeln betreten, die Eingangstür wird zum Betreten, die Terrassentür zum Verlassen genutzt. Wir informieren die Mitglieder, stellen Hinweisschilder auf.

Mit der Umsetzung der Vorschriften kommt viel Neues auf Sie zu.

Damit ist sehr viel Verantwortung verbunden, das spüre ich. Es gibt Wichtigeres als Tennis. Diese Situation betrifft alle. Wenn die Maßnahmen vorgegeben sind, erfüllen wir das.

Letztlich kommt es bei der Einhaltung der Vorschriften auf die Mitglieder an.

Das wird eine Herausforderung für uns alle. Es gibt Regeln, die wir einhalten müssen. Das ist ein sensibles Thema. Wir können nicht zulassen, dass die Gesundheit anderer gefährdet wird. Da ist Feingespür von allen gefragt. FOTO: PV

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