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Natnael Tega steht seinem FC Gießen II nach Ablauf seiner Sperre am Sonntag im Derby wieder zur Verfügung.

Derbyzeit in Watzenborn-Steinberg

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(fro). In der Fußball-Verbandsliga Mitte kommt es am Sonntag zum Spitzenspiel zwischen zwei heimischen Mannschaften. Dabei empfängt der Tabellenvierte FC Gießen II den auf Platz drei rangierenden FC Turabdin/Babylon. Die SG Kinzenbach wird zeitgleich bei Aufsteiger RSV Weyer vorstellig. Der FC Cleeberg hat Hessenliga-Absteiger FC Ederbergland zu Gast, während der SC Waldgirmes II bei Germania Schwanheim auf dem Prüfstand steht.

Keinen Schritt weniger machen

Germania Schwanheim - SC Waldgirmes II (Sonntag, 14 Uhr):Nach den Heimsiegen gegen den FV Biebrich 02 und den FV Breidenbach will die Elf von Trainer Mario Schappert beim neuen Tabellenletzten nachlegen. Vor allem die 7:0-Galavorstellung gegen die Hinterländer macht Mut für die kommenden Aufgaben. "Es war eine Freude, wie meine Jungs gespielt haben. Gegen die Germania dürfen wir keinen Schritt weniger machen, sondern müssen die Zweikämpfe annehmen und bestehen. Wir haben nur eine Chance, wenn wir dem Gegner die Lust am Fußballspielen nehmen", fordert Schappert.

Personelles: Der SC-Trainer muss auf Dennis Alberg (verletzt) verzichten.

Gäste ohne Kevin Rennert

FC Gießen II - FC Turabdin/Babylon (Sonntag, 15 Uhr, in Watzenborn-Steinberg):Die Regionalliga-Reserve konnte sich zuletzt mit 1:0 beim VfB Marburg durchsetzen und untermauerte mit dem vierten Sieg den bislang gelungenen Saisonstart. Aktuell hat die Elf von Trainer Marcel Cholibois 13 Punkte auf der Habenseite. Mit dem Aufsteiger aus Holzheim wartet das nächste Top-Team auf seine Mannschaft. "TuBa ist keine gewöhnliche Verbandsliga-Elf, sondern besitzt eine hohe Qualität. Der FC wird uns vor allem in der Defensive alles abverlangen, so dass wir schnell im Kopf und im Handeln sein müssen", mahnt Cholibois.

Die Elf von Trainer Sherwin Rahmani ist ungeschlagen und belegt mit 15 Punkten den dritten Platz. Zuletzt kam der FC zu einem 3:2-Erfolg in letzter Minute gegen den SSV Langenaubach. "Meine Spieler sind heiß auf das Derby. Der Gegner kann auf eine starke Unterstützung aus dem Regionalligateam bauen und ist daher der Favorit. Wir wollen uns aber nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Wir müssen an die positiven Dinge aus den letzten Spielen anknüpfen und unser Spiel machen", sagt Rahmani.

Personelles: Natnael Tega und Sammy Kittel stehen beim FC Gießen II nach ihrer Sperre wieder bereit. Kevin Rennert heiratet heute und steht den Pohlheimern nicht zur Verfügung. Ariel Szymanksi (Urlaub), Markus Simon und Gabriel Birol (beide verletzt) fehlen. Kevin Buycks und Besim Kücükkaplan stehen wieder zur Verfügung.

Punkten, um zu klettern

RSV Weyer - SG Kinzenbach (Sonntag, 15 Uhr):Mit Erfolgen beim RSV Weyer und gegen den FV Breidenbach könnte die Elf von Trainer Oliver Dönges einen Sprung nach oben machen. "Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Es war zwar spielerisch kein Glanzstück, aber am Ende zählt nur das Ergebnis. Wir müssen in den nächsten beiden Spielen punkten, wenn wir unten rauswollen", sagt Dönges. In den letzten Spielen hatte die ordnende Hand im Mittelfeld gefehlt, so dass der SG-Trainer auf eine baldige Rückkehr von Viktor Riske hofft. Die Defensive der Rot-Weißen hat mit 23 Gegentreffern den zweitschlechtesten Ligawert. "Hier müssen wir an der Abstimmung arbeiten und dürfen nicht so viele individuelle Fehler machen. Dazu müssen wir als gesamtes Team kompakter stehen", fordert Dönges.

Personelles: Viktor Riske wird eine Option von der Bank aus sein. Sergej Maro steht aufgrund eines dicken Fußes nicht zur Verfügung. Volkan Vural hat sich in der letzten Aktion in der Mittwochpartie das Knie verdreht. Sein Einsatz ist fraglich.

Wer ersetzt Keller?

FC Cleeberg - FC Ederbergland (Sonntag, 16 Uhr):Nach der enttäuschenden Vorstellung beim Mitaufsteiger in Eltville musste die Elf von Trainer Daniel Schäfer zuletzt eine 1:3-Niederlage quittieren. Schwerer als die verlorenen Punkte wiegen allerdings die Verletzungen von Henrik Keller und Stefan Hocker. Für den ohnehin um den Klassenerhalt ringenden FC sind die Aussichten für den weiteren Saisonverlauf nicht gerade rosig. "Natürlich wird die Sicherung des Klassenerhalts nun eine Mammutaufgabe. Wir müssen die Pobacken zusammenkneifen und einen Zacken zulegen. Dominik Huisgen und Dominik Trivilino müssen noch mehr Verantwortung übernehmen, aber auch die bislang unzufriedenen Spieler aus der zweiten Reihe können nun beweisen, was in ihnen steckt. Wir werden weniger nach dem Gegner schauen, sondern ab sofort jedes Spiel wie ein Pokalspiel angehen", sagt Schäfer.

Personelles: Henrik Keller hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen, für ihn ist die Hinrunde gelaufen. Somit fällt nach Marvin Gath ein weiterer Leistungsträger länger aus. Zudem fehlen Abwehrchef Stefan Hocker (Zerrung), Moritz Schmidt (Schambeinentzündung) und Daniel Wiesenfeller (beruflich in Dänemark). Alexander Bernhardt steht dem FC Cleeberg dagegen wieder zur Verfügung.

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