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Mecier Grouls und seine SG Kinzenbach treffen im Derby am Sonntag auf den FC Turabdin/Babylon.

Derbyzeit in Kinzenbach

  • VonPeter Froese
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(fro). Der Spieltag an diesem Wochenende steht in der Fußball-Verbandsliga Mitte im Fokus von zwei Sportkreis-Derbys. Dabei hat die SG Kinzenbach den FC Turabdin/Babylon am Sonntag zu Gast, während der FC Cleeberg beim SC Waldgirmes II vorstellig wird. Der FC Gießen II ist beim SV Bauerbach gefordert.

SG Kinzenbach - FC Turabdin/Babylon (Sonntag, 15 Uhr): Beide haben am vergangenen Sonntag Siege aus der Hand gegeben und sich mit einem Unentschieden begnügen müssen. »Unsere mangelnde Chancenverwertung hat uns am Ende ein besseres Ergebnis gekostet. Dabei hätten die Jungs sich einen Sieg aufgrund einer sehr guten zweiten Halbzeit redlich verdient«, blickt der genesene Oliver Dönges auf die letzte Partie seiner SG zurück. Nachdem das Derby gegen die Pohlheimer in den letzten beiden Spielzeiten jeweils dem Lockdown der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen war, freut sich der SG-Trainer mit seinem Team auf das Aufeinandertreffen. »Mit Kevin Rennert und Ahmet Marankoz, die beide eine SG-Vergangenheit haben, ist der FC vor allem in der Offensive stark besetzt. Diese müssen wir in den Griff bekommen, um dann unsere eigenen Stärken im Angriff in die Partie einzubringen«, so Dönges.

Gästetrainer Sherwin Rahmani hatte Mitte der Woche noch das 2:2 gegen den FV Breidenbach in den Knochen gehangen. »Wir haben uns für eine ordentliche Leistung nicht belohnt, weil wir vor der Kiste nicht kaltschnäuzig und effektiv genug waren. Wir müssen dies abhaken und nach vorne schauen. Die Spieler freuen sich auf das Derby. Man kennt und schätzt sich - zudem haben einige Spieler eine Vergangenheit beim jeweils anderen Verein. Es ist somit Brisanz vorhanden, da keiner die Partie freiwillig aus der Hand geben wird. Wir müssen in hektischen Phasen die Ruhe bewahren und beim Versuch, das Spiel zu machen, eine gute Konterabsicherung haben«, mahnt Rahmani vor dem schnellen SG-Umschaltspiel.

Personelles: Bei der SG fehlen Ertugrul Gündüz (krank), Henrik Keller, Yannik Mohr, Timo Schmidt und Pascal Sajonz (alle verletzt). Gian Darius Nicolai kehrt zurück. Dem FC fehlen Antonyos Celik und Erencan Pektas (beide verletzt). Daigo Hiromoto kehrt zurück. Albano Sidon und Sleiman Nohman könnten eine Option sein.

Schäfer vs. Schäfer

SC Waldgirmes II - FC Cleeberg (Sonntag, 15 Uhr): In einem Duell im Kampf um den Klassenerhalt geht es für die beiden »Schäfer-Teams«. Die Elf von SC-Trainer Thorsten Schäfer musste zuletzt beim 0:4 in Biebrich die vierte Auswärtsniederlage in Folge quittieren und rangiert mit 16 Punkten auf dem zwölften Platz. »Zum Glück läuft es bei uns zu Hause besser. Wir müssen in der Defensive besser stehen und über schnelle Umschaltmomente den Weg nach vorne suchen«, sagt Schäfer. Der SC-Trainer sieht die Gäste leicht in Vorteil. »Sie sind deutlich besser eingespielt als wir, da bei uns eine hohe Personalfluktuation zwischen den beiden Seniorenteams besteht«, meint der SC-Trainer im Vorfeld.

Die punktgleiche Mannschaft von FC-Trainer Daniel Schäfer ist nach acht Spielen ohne Sieg auf Rang 13 abgerutscht. Zuletzt kamen die »Raubritter« über ein 0:0 im »Kellerduell« gegen den FC Waldbrunn nicht hinaus. »Ich bin mit dem 0:0 zufrieden, denn wir haben nicht verloren und kein Gegentor hinnehmen müssen. Meine Jungs haben nach der Leistung in Kinzenbach eine Reaktion gezeigt und bei einer starken kämpferischen Leistung ihr letztes Hemd gegeben. Daran müssen wir anknüpfen und nun endlich auch mal auswärts Zählbares mitbringen«, wünscht sich Schäfer. Der Pädagoge hat in seiner Zeit als FC-Trainer noch keinen Sieg gegen die SC-Reserve erzielen können. »Wir gehen als Außenseiter ins Spiel. Dennoch ist uns nicht verborgen geblieben, dass auch der SC Waldgirmes II in keiner so guten Verfassung wie in den Vorjahren ist«, so Daniel Schäfer.

Personelles: Der SC kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Beim FC sind Vincent Berledt nach Krankheit und Sebastian Greb nach Außenbandriss zumindest für die Bank wieder Optionen. Der Einsatz von Stefan Hocker (Zerrung) und Robin Dörr (krank) ist fraglich. Marvin Gath, Silas Jakob, Kilian Mandler, Moritz Schmidt und Daniel Wiesenfeller (alle verletzt) fehlen bei den Gästen.

SV Bauerbach - FC Gießen II (Sonntag, 15.30 Uhr): Trotz einer numerischen Unterzahl konnte die Elf von Trainer Thomas Turgut gegen den Tabellenzweiten FC Ederbergland fast eine Stunde lang eine 1:0-Führung halten, ehe dann die Kräfte nachließen und man mit 1:4 die elfte Niederlage quittieren musste. Als Schlusslicht geht die Regionalliga-Reserve als Außenseiter in die Partie bei einem der offensivstärksten Teams der Liga. »Meine Jungs haben gegen ein Top-Team eine starke Leistung geboten. Wenn wir daran anknüpfen können sehe ich gute Chancen, um in Bauerbach zu punkten. Wir geben nicht auf«, sagt Turgut.

Personelles: Es fehlen Gabriel Gülec (gesperrt), Dennis Lepper, Shamil Mazitov, Gabriel Birol, David Osei (alle verletzt), Bakin Montanes (krank).

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