Derbysieg

  • vonSvantje Merker-Gärtner
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(smg). Das Team Mittelhessen ist auf die Schlussgerade der wNBL-Hauptrunde eingebogen. Im Heimspiel gegen den Nachbarrivalen Junior Dolphins Marburg wollte es einen Erfolg holen und weiter die Tabellenspitze der Gruppe Mitte behaupten. Durch den 58:42-Sieg ist das gelungen. Zum Seitenwechsel sah es beim 21:22 jedoch nicht unbedingt danach aus.

"Katastrophal. Vor der Pause war das unterirdisch. Seit der ersten Halbzeit gegen Bamberg zum Saisonauftakt waren wir nicht mehr so schlecht", fand Mittelhessen-Trainer René Spandauw deutliche Worte zum Auftritt seines Teams. Das gestaltete das erste Viertel ausgeglichen (12:12) und verlor das zweite mit 9:10. Zu viele Ballverluste waren produziert worden, das Tempo fehlte auf dem Feld. Die sehr junge Gastgebertruppe agierte ängstlich, passiv und wirkte gelähmt. Eine Erklärung dafür konnte Spandauw nicht finden. Die Auszeit vor dem Ende des zweiten Durchgangs hätte der Coach nach eigener Aussage vielleicht früher nehmen müssen, hatte aber geglaubt, dass sich die Mannschaft selbst besinnt. Sie kam verwandelt aus der Kabine, machte mehr Druck und zog ihr Fastbreak-Spiel auf. Jeweils deutlich gingen die beiden verbleibenden Abschnitte an das Team Mittelhessen (21:11 und 16:9). Ein Sonderlob bekamen Emilia Arnheiter, die sich während der Partie ohne gegnerische Einwirkung das Knie verdrehte und dann ausfiel, sowie Linn Villwock. Die beiden erlaubten der auch in der ersten Liga für Marburg auflaufenden Lisa Kiefer nur acht Punkte.

Team Mittelhessen: Ahmed (5), Römer (3/1 Dreier), Secuianu (2), Arnheiter (2), Mevius (19/1), Villwock (10), Dziuba (9/1), Hedrich (8/13 Rebounds), Schmadel, Hildebrand, Wereschinski, Schäfer.

Marburg: Krahl (4), Kiefer (8), Denke (5/1), Szych (4), Lukow (3/1), Bachmann (1), Krusche (11/1), Rauchel (6/10 Rebounds, Hegele, H. Bonacker, Stengel, J. Bonacker,

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