_211027OVBENHAN3235_1501_4c
+
Bereit für das Heim-Derby am Samstag gegen Marburg - Trainer René Spandauw und seine Bender Baskets Grünberg.

Derby zum Rückrundenstart

  • VonSebastian Kilsbach
    schließen

(sks). Nach vierwöchiger Pause läuft der Ball wieder in der zweiten Damen-Basketball-Bundesliga Nord. Die Bender Baskets Grünberg gehen personell verstärkt in die Rückrunde und empfangen am Samstag Marburg.

Unter normalen Umständen wäre zu fragen, wie sich Nachverpflichtungen wie die der 23-Jährigen Finnin Venla Varis auf die Geschicke der Grünbergerinnen auswirken. Die Baskets haben zwei waschechte Krisenmonate hinter sich, die von vielen Ausfällen und anderen unschönen Umständen begleitet waren. Nach gutem Saisonstart rutschte man so auf den vorletzten Platz der Tabelle. Im derzeitigen Stand der Pandemie dominiert aber, ob das Spiel überhaupt ausgetragen werden kann. In der ersten Damen-Bundesliga - und natürlich weit darüber hinaus - war es am letzten Wochenende zu massiven corona-bedingten Absagen gekommen.

Zur Wochenmitte muss Coach René Spandauw noch keine positiven Fälle vermelden, sieht dem Spieltag aber neugierig entgegen. In einem Heimspiel empfangen seine Bender Baskets am Samstag (19:30 Uhr) in der Theo-Koch-Halle die Young Dolphins Marburg in einem Kellerduell. Auch der mittelhessische Konkurrent konnte erst drei Siege verbuchen.

Ende September hatte man zum Ligaauftakt mit 59:55 die Oberhand behalten. Bis Ende Oktober glückten die Siege zwei und drei, wobei die Leistungen mindestens einen, maximal drei weitere Punkterfolge erlaubt hätten. Danach schüttelte Pandora ihre Büchse kräftig über der Gallusstadt aus. Reihenweise Akteurinnen fielen längerfristig aus, darunter die US-Amerikanerin Olivia Nash, die sich einer Augen-OP unterziehen lassen musste. Ihrer Stützen beraubt, verlor die Grünberger Mannschaft mehrere Spiele in deutlicher Manier. Über Weihnachten stand sodann Rekonvaleszenz und die Suche nach gezielten Verstärkungen auf dem Programm. Beides ist geglückt.

Zum Beginn der Rückrunde kann Spandauw auf fast alle Teile seines Kaders zurückgreifen. Neben der nachverpflichteten Varis stoßen zwei »bekannte Gesichter« zum jungen Team, wie der Verein Anfang des Jahres auf seiner Homepage verlautbarte: Isabell Meinhart und Juliane Winterberg vom TSV Grünberg II sollen für Entlastung der vielen parallel in der WNBL tätigen Nachwuchsspielerinnen sorgen. So soll gleich am Samstag gegen Marburg die Aufholjagd gestartet werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare