U18-Bundesliga

Derby-Time für Römer-Team

(grm). In der WNBL, Gruppe Mitte, steht für das Team Mittelhessen ein Basketball-Derby auf dem Programm: Am Sonntag um 12 Uhr sind die Junior Dolphins Marburg in der Sporthalle der Theo-Koch-Schule zu Gast. »Sie sind eine kleine, schnelle Mannschaft, die technisch gut ausgebildet ist. Mit vier Punkten sind sie im Soll und ein ernstzunehmender Gegner«, schätzt Coach Ralf Römer die Marburgerinnen ein.

Diese feierten zuletzt einen 74:45-Heimerfolg gegen die Dragons Rhöndorf und rangieren auf Tabellenplatz vier. Die Topscorerin der Mannschaft ist bislang Jana Bonacker, die im Schnitt 15,7 Punkte pro Spiel erzielt und außerdem 40 Prozent ihrer Dreier trifft. Neben Bonacker scoren auch Kimberly Geisler (10,7 Punkte pro Spiel) und Paula Hegele (10 Punkte pro Spiel) zweistellig, außerdem sollten die Gastgeberinnen ein Auge auf Flora Lukow haben: Diese steuert im Schnitt 8,7 Punkte und 5,3 Rebounds bei.

Dass die Gastgeberinnen, die ungeschlagen Tabellenführer sind, trotz allem Favorit sein dürften, liegt an gleich mehreren Faktoren: Mit den Horvath-Schwestern, Linn Villwock und Elisa Mevius verfügt man ebenfalls über gleich mehrere Spielerinnen, die ein Spiel mit ihrer individuellen Klasse entscheiden können. So führt Mevius die Liga-Statistiken in Sachen Punkte, Effektivität und Steals mit deutlichem Abstand an - und belegt außerdem Platz zwei bei den Rebounds und Assists. Dennoch sollte bekannt sein, dass Römer und sein »Co« Manuel Jung nicht auf Individualismus, sondern auf eine geschlossene Teamleistung setzen: »Ich vertraue meinen Mädels auf dem Court. Sie haben gezeigt, dass sie sowohl mit Druck klarkommen können und außerdem in der Lage sind, schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen«, betont Römer. Anders als beim Auswärtssieg in Hofheim (64:59), bei dem die Mannschaft im Schlussviertel dem dünnen Kader Tribut zollen musste (nur sieben Spielerinnen waren dabei), kann Römer am Sonntag vermutlich aus dem Vollen schöpfen: »Derzeit rechne ich mit zehn oder elf Spielerinnen und hoffe, dass Mara Hildebrand noch fit wird.«

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