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Felix Bick hat seine Mannschaft mit teils spektakulären Paraden - wie hier gegen Brett Cameron - im Spiel gehalten. Die Roten Teufel mussten sich im hessischen Duell mit den Kassel Huskies aber mit 2:4 geschlagen geben.

Derby-Niederlage

(mn). Novum in der Saison 2021/22: Der EC Bad Nauheim muss sich in der Deutschen Eishockey-Liga 2 zum ersten Mal in zwei Spielen hintereinander geschlagen geben. Wie am Dienstag in Landshut unterlagen die Roten Teufel am Donnerstag - diesmal vor 250 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion - den so formstarken Kassel Huskies mit 2:4 (0:1, 0:0, 2:3). Die Treffer für die noch viertplatzierten Hausherren erzielten Tristan Keck (1:

2/48.) und Stefan Reiter (2:3/58.).

Torwart Felix Bick hatte seine Vorderleute in Reichweite gehalten. Im ersten Durchgang war die Mannschaft von Harry Lange überhaupt nicht im Spiel angekommen, kam in den guten zweiten 20 Minuten über Kampf zu Torszenen, beraubte sich aber im Schlussabschnitt schon früh durch Schlampigkeit einer realistischen Chance. Auffällig: In der Offensive fehlen zum Jahreswechsel Leichtigkeit und nötige Quäntchen Scheibenglück, scheint die Konkurrenz das Spiel der Teufel entschlüsselt zu haben. Deutlich wurde dies insbesondere im Powerplay. Fünf enttäuschenden Überzahl-Minuten im ersten Abschnitt folgten weitere verkrampfte Szenen im späteren Verlauf. Auf der anderen Seite nutzte Kassel eine seiner drei nummerischen Überlegenheiten nach nur fünf Sekunden zu einem Torerfolg.

»Bad Nauheim hat viel Speed im Spiel. Das haben wir gut verteidigt und sind auch nach den Gegentoren noch standhaft geblieben«, sagte Tim Kehler, der Trainer der Huskies, die ihre Serie auf elf Siege aus den vergangenen 13 Spielen ausgebaut haben. Harry Lange, der Coach der Badestädter, meinte: »Kassel ist eine gute Mannschaft und hat verdient gewonnen. Wir haben uns gerade anfangs schwer getan mit deren Tempo. Aber die Jungs haben Charakter gezeigt.« Zum Ende des Spiels pausierte Verteidiger Patrick Seifert. Hier konnte Lange aber Entwarnung geben.

Stenogramm / Tore: 0:1 (1.) MacQueen (Detsch, Wahl), 0:2 (41.) Spitzner (Weidner, Orendorz), 0:3 (44.) Keussen (MacQueen, Rutkowski - PP1), 1:3 (48.) Keck (Vause, Kevin Schmidt), 2:3 (58.) Reiter (Tomas Schmidt, Kevin Schmidt), 2:4 (60.) Laub (Keussen, Cameron - EN).

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