Die TSG hat im Derby die Nase vorn

(mas) Die TSG Wieseck hat in der A-Junioren-Hessenliga das Stadtduell für sich entschieden. Gegen Aufsteiger VfB 1900 Gießen behielt die Mannschaft von Trainer Stefan Frels am Sonntag mit 4:2 die Oberhand. im Klassement rangiert der Neuling jedoch noch vor dem Stadtkonkurrenten.

Spitzenreiter SV Darmstadt 98 musste sich am Wochenende mit einem 3:3-Remis beim SV Wehen zufrieden zeigen, zuvor hatten die "Lilien" die ersten fünf Saisonspiele gewonnen.

Nach dem ersten Saisonerfolg in der letzten Woche hatte sich die TSG Wieseck für dieses Derby viel vorgenommen, doch zunächst ließen die Gäste zwei frühe Gelegenheiten durch Anton Celik (2.) per Freistoß und Ertugrul Gündüz (5.) aus. Kurz darauf bekamen die Gastgeber einen Freistoß zugesprochen den Tim Napierala aus 25 Metern unhaltbar zum 1:0 verwandelte (9.). Der VfB 1900 erspielte sich trotz des Rückstandes ein leichtes Übergewicht und war gerade nach Standards immer wieder gefährlich. Ceyhun Dinler hatte in der 23. Minute mit einem Freistoß Pech, den TSG-Torwart Lucas Schmitz gerade noch über die Latte lenken konnte. Thorsten Gantenberg (25.) und Tim Napierala (29.) scheiterten mit Schüssen aus der Distanz. Die größte Chance, das Ergebnis auszubauen hatte wiederum Napierala, doch sein Schuss landete nur am Außennetz.

Auch im zweiten Durchgang gingen beide Teams sehr engagiert zur Sache. Nach einem Angriff der Wiesecker (63.) zog Tim Napierala aus 20 Metern ab und versenkte den Ball zum 2:0 im Gießener Tor. Wer dachte, dass nun eine Vorentscheidung gefallen wäre, musste sich jedoch eines Besseren belehren lassen. Die kämpferisch starken Gießener hatten die passende Antwort parat, als sie nach einem schnell vorgetragenen Angriff den Anschlusstreffer zum 1:2 (55.) durch Ertugrul Gündüz erzielten. Der VfB-1900-Nachwuchs hatte nun seine stärkste Phase. Zunächst scheiterte der Gast mit einem Freistoß (57.) durch Ceyhun Dinler, anschließend fanden Patrick Walldorf (60.) und Serkan Erdem (62.) in Wiesecks Torwart ihren Meister. Und die mangelnde Chancenverwertung sollte sich kurz darauf für die Mannschaft von Trainer Olaf Kraft rächen. Die TSG war stets durch schnelles Umschalten nach den vielen Ballgewinnen in der Defensive gefährlich. Einen dieser Angriffe schloss Milos Milosevic mit einem beherzten Schuss aus 25 Metern zum 3:1 (63.) ab. In der 79. Minute zogen die Gastgeber nach Vorlage von Jerome Möbus durch einen Treffer von Lukas Muszong auf 4:1 davon, die Entscheidung. Daran änderte auch das 2:4 von Anton Celik neun Minuten vor dem Ende nichts mehr.

"Insgesamt ein verdienter Sieg unserer Mannschaft, der einer sehr sicheren Defensivabteilung, die insbesondere bei den unzähligen Standardsituationen gut postiert war, zu verdanken ist. Wir haben wie auch schon in der Vorwoche über 90 Minuten sehr engagiert und konzentriert gespielt und waren in der Offensive stets gefährlich", so ein zufriedener TSG-Trainer Stefan Frels. Der VfB 1900 indes nutzte nur wenige seiner Gelegenheiten, so dass man am Ende in diesem prestigeträchtigen Vergleich den Kürzeren zog.

TSG Wieseck: Schmitz; Stein (ab 79. Hanke), Thörner, Döring, Schmitt, Milosevic, Muszong, Möbus, Gaudermann (ab 82. Wettner), Gantenberg (ab 87. Mukasa), Napierala.

VfB 1900 Gießen: Hofmann; Rinn, Dinler, Schmidt, Abraham, Hahn (ab 85. Jost), Elen, Erdem (ab 75. Schmidt), Celik, Günes (ab 33. Walldorf), Gündüz.

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