Hessenpokal

Der Zeitplan hat es in sich

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(jm). Matthias Bausch ist derzeit nicht zu beneiden. Der stellvertretende Fußballwart des Hessischen Verbandes (HFV) ist als Spielleiter für die Durchführung des Landespokals zuständig. Gerade die Fortsetzung des Cup-Wettbewerbs ist ihm ein Anliegen.

Offen ist vor allem, wann die ausstehenden Runden ab dem Achtelfinale ausgetragen werden können. Bis 28. März währt nun der Lockdown. Solange geht nichts - zumindest für Amateure. Davon betroffen ist auch der heimische Hessenligist FSV Fernwald, der Regionalligist FSV Frankfurt erwartet. Das heimische Aushängeschild FC Gießen tritt bei Hessenligist SG Fulda/Lehnerz an, Ligakontrahent Eintracht Stadtallendorf bei Verbandsligist FV Biebrich 02. Der FC Gießen, Eintracht Stadtallendorf und der FSV Frankfurt trainieren und spielen, die Kontrahenten aber sind seit November dazu verurteilt, ihren Spielern Trainingspläne für zu Hause auszugeben. »Sie brauchen also eine Vorlaufzeit«, so Bausch. Nach der Zwangspause schätzt er, dass die Klubs mindestens drei Wochen benötigen. Heißt: Vor Ende April gibt es keine Pokalspiele.

Für den FSV Fernwald würde das bedeuten, dass er acht Punktspiele bis zum 13. Juni zu absolvieren hätte, um die Hinrunde zu beenden, dazu eben mindestens noch ein Hessenpokalspiel.

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