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Steven Hassler erzielt das einzige Tor für die SG Gießen/Großen-Linden. Das reicht aber nicht, um ins Halbfinale einzuziehen. ARCHIVFOTO: RAS

Der Traum platzt schon ganz früh

  • Michael Schüssler
    VonMichael Schüssler
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(ms). Die Spielgemeinschaft FC Gießen/TSV Großen-Linden hatte sich Großes vorgenommen, doch der Traum vom Minimalziel Halbfinale platzte beim deutschen Ü40-Pokal am letzten Wochenende im Sportpark Kelsterbach schon früh. Bereits vor dem ersten Spiel musste die SG noch weitere Absagen wegen Verletzung bzw. Krankheit quittieren, so fehlten unter anderem Ali Ülger, Taner Oenem und Mehmet Sahin.

Die »Oldies« um das Trainer-Duo Ümit Komac/Benjamin Höfer trafen bereits in der Vorrunde auf die zum Favoritenkreis zählenden Leverkusener. Die Partie begann auch nicht gut für die Mittelhessen, die sich recht schnell mit 0:2 im Rückstand befanden. »Das waren diese kleinen, feinen Unterschiede«, befand Komac. Doch die SG gab nicht auf, und als Steven Hassler das 1:2 gelang, keimte wieder Hoffnung auf. »Aber dann spielen wir ohne Not auf Abseits«, haderte Komac. Dies nutzte Bayer zum 3:1, ehe kurz vor Schluss Leverkusen gar auf 4:1 erhöhte. »Die waren aber keine drei Tore besser«, so Komac. Im zweiten Spiel trennten sich Leverkusen und Victoria Hamburg mit einem Remis, dementsprechend musste die SG gegen die Hanseaten gewinnen, um Platz zwei und damit das Halbfinale noch zu erreichen. »Wir haben ganz gut angefangen, aber letztlich hat uns bei zwei, drei aussichtsreichen Gelegenheiten das Quäntchen Glück gefehlt«, bilanzierte Komac. Dementsprechend ging die Partie 0:0 aus, die SG Gießen/Großen-Linden musste mit Platz drei in der Gruppe zufrieden sein, das Halbfinale war dahin. So blieb nur noch die Partie um Rang fünf gegen den FSV Wettringen. Mit dem Kontrahenten einigte man sich, dass man sofort ins Elfmeterschießen ging. Und auch hier fehlte das Glück, so dass die Mittelhessen schließlich mit dem sechsten Rang vorlieb nehmen mussten.

»Dann versuchen wir es nächste Saison halt wieder«, haben Ümit Komac und seine Mitstreiter aber bereits den Blick nach vorne gerichtet. Und vielleicht läuft es ja dann besser für die heimischen »Oldies«.

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