Der nächste »Hunderter«

  • VonSebastian Kilsbach
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(sks). Lich Basketball ließ im Duell gegen die SG Weiterstadt nichts anbrennen. 111:72 hieß es nach 40 Minuten. Damit bleibt das Titelrennen in der 2. Regionalliga offen.

Nun geht die Reise der Licher zum Hauptrundenabschluss nach Koblenz, wo ein Sieg nötig ist, um sich die Chancen auf den Aufstieg offenzuhalten. Verzichten müssen die Wetterstädter bis zum Jahreswechsel auf Till Wagner, der wegen eines Eingriffs ausfällt. Am Samstagabend pausierte auch Finn Jakob. Besonders bitter nahm sich eine Verletzung des Licher Topscorers Yannik Ribbecke aus, der mit einer Blessur am Fuß vom Parkett musste. Headcoach Viktor Klassen hofft auf eine Genesung bis Sonntag, wenn es zum Showdown im Dreiländereck kommt.

Gegen das Tabellenschlusslicht aus Weiterstadt hatten diese Personalien keinen Einfluss. »Wir haben losgelegt wie die Feuerwehr«, freut sich Klassen. Ein 34:21 nach dem ersten Viertel bedeutete einen Kickstart. Dabei punkteten die Licher mit einer guten Mixtur aus Inside- und Outsidespiel. Im gesamten Match konnten starke 15 Dreier herausgespielt werden. »Das macht uns unberechenbar.« Einen Sahnetag erwischte Felix Schweizer, der mit 26 Punkten in die Rolle des Leistungsträgers hineinwächst. Insgesamt scorten gleich sechs Licher zweistellig. »Julian Bölke hat eines seiner besten Spiele überhaupt gemacht«, verteilte Klassen ein Sonderlob. Im Schnitt markiert der Youngster sieben Zähler, am Samstag waren es 19.

Weiterstadt blieb durch eine Reihe an verwandelten Dreiern im dritten Viertel im Spiel. Da Lich aber konzentriert agierte, geriet die Führung nie wirklich ins Wanken. Die 24 zugelassenen Punkte im dritten Quarter veranlassten Klassen dennoch dazu, defensive Anpassungen vorzunehmen. Im Schlussakt gelangen Weiterstadt nur magere neun Punkte, während die Heimfans den nächsten Hunderter ihres Teams bejubeln durften.

Lich: Bölke (19), Chromik (4), Hoxhallari (7), Keller (10), Pompalla (10), Ribbecke (14), Roith (19), Schweizer (26), Hungenerg (2).

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