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Der FSV setzt auf das Kollektiv

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Von: Peter Froese

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Luis Stephan (h.) und sein SC Waldgirmes bekommen es heute mit Ginsheim zu tun, Louis Goncalves und der FSV Fernwald setzten sich mit Hanau auseinander. © Peter Froese

(fro). Die beiden heimischen Fußball-Hessenligisten haben heute Heimrecht. In der Gruppe A empfängt der FSV Fernwald den 1. Hanauer FC, während in der Gruppe B der VfB Ginsheim beim SC Waldgirmes vorstellig wird.

FSV Fernwald - 1. Hanauer FC (heute, 15 Uhr): Bei den Dienstreisen nach Stadtallendorf (1:2) und nach Flieden (2:2) war für die Elf von Trainer Daniyel Bulut deutlich mehr als nur ein Zähler drin. In beiden Spielen hatte der FSV mehrere hochkarätige Chancen, in beiden Spielen lud man die Gegner mit einfachen Fehlern zu Toren ein. Die Bilanz des FSV ist zwar ausgeglichen, doch mit fünf Unentschieden stagnieren Mirko Freese und Co. in der Tabelle auf Rang sechs. Die Gäste aus Hanau, die vor der Saison zum Kreis der Favoriten gezählt wurden, rangieren aktuell auf dem letzten Tabellenplatz. Zuletzt trennte sich die Elf von Trainer Kreso Ljubicic torlos von Regionalliga-Absteiger TSV Eintracht Stadtallendorf. »Der FC hat mit Cem Kara und Varol Akgöz eine hohe individuelle Qualität, der wir mit mannschaftlicher Geschlossenheit begegnen müssen. Wir dürfen nicht den Fehler machen und den Gegner nach dem Tabellenstand beurteilen. Der FC hat das Ziel, in drei Jahren in der Regionalliga zu spielen. Derzeit hinken sie hinter ihren Ansprüchen zurück. Wir müssen hinten gut stehen und in der Offensive Nadelstiche setzen«, so Bulut.

Personelles: Pierre Kleinheider, Fabian Grutza, Argon Dervishi (alle verletzt) fehlen. Louis Goncalves und Kevin Göbel kehren zurück. Bei Torhüter Mithat Sahin, der in dieser Woche normal trainiert hat, gibt es Entwarnung.

SC Waldgirmes - VfB Ginsheim (heute, 15 Uhr): Mit dem 2:2 gegen Türk Gücü Friedberg verpasste die Elf von Trainer Mario Schappert am Mittwoch zwar den Sprung an die Tabellenspitze, festigte aber Platz drei in der Gruppe B. »Das war ein richtig gutes Spiel, für das wir sehr viel investiert haben. Die Partie hat gezeigt, dass wir uns vor den Top-Teams der Liga nicht verstecken müssen. Diese Spiel auf Augenhöhe war aller Ehren wert«, freut sich Schappert. Gegen den VfB fordert er die gleiche Leidenschaft und den gleichen Willen. »Wenn wir diese Leistung wieder auf den Platz bekommen, dann bin ich guter Dinge, dass wir gegen Ginsheim gewinnen können. Der VfB hat sich die Saison sicher anders vorgestellt. Mit zwei Punkten stehen sie unter Druck. Wir wollen die Verunsicherung des Gegners durch hohes Anlaufen nutzen. Zudem rechne ich mit einem hohen Ballbesitzanteil von uns«, so Schappert.

Personelles: Luis Stephan (verletzt) muss passen. Zudem drohen Mert Ciraci und Lucas Hartmann auszufallen.

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