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Hendrik Schreiber (Mitte) und der TV 05/07 Hüttenberg wollen sich beim HC Elbflorenz durchkämpfen.

TV 05/07 Hüttenberg

Den Negativtrend stoppen

Im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Handball-Bundesliga steht der TV Hüttenberg vor einer hohen Hürde. Beim HC Elbflorenz Dresden wird es schwer, Punkte mitzunehmen.

Den TV 05/07 Hüttenberg erwartet am Samstagabend die schwere Auswärtshürde beim HC Elbflorenz Dresden. Zum Auftakt einer englischen Woche der 2. Handball-Bundesliga tritt der TVH um 19:30 Uhr in der Ballsportarena Dresden an.

Mit dem HC Elbflorenz Dresden trifft der TV 05/07 Hüttenberg auf einen Gegner, der sich bereits jetzt im oberen Tabellendrittel befindet und zur neuen Saison noch Größeres anstrebt. Jedoch wird es nicht nur sportlich eine Herausforderung, sondern auch der Hallenuntergrund ist eine Umstellung. In der Ballsportarena Dresden wird auf einem Glasfußboden gespielt, was für jede Gastmannschaft vom üb- lichen Hallenboden abweicht. In den Glasboden integrierte LEDs sorgen dann für die Beleuchtung des Handballfeldes. Ein einmaliges Modell, welches »das fortschrittlichste Sportbodensystem der Welt« darstellt.

Sportlich kommt auch einiges auf die Mannschaft von TVH-Coach Johannes Wohlrab zu. Der Tabellenfünfte hat nach dem deutlichen Derbysieg gegen den EHV Aue (35:22) mächtig Oberwasser und wird den Schwung mit ins Duell gegen die Mittelhessen nehmen wollen. Ihre Wichtigkeit für am Ende erfolgreiche Spiele stellten insbesondere die beiden Topscorer Sebastian Greß als Spielgestalter und Rechtsaußen Lukas Wucherpfennig heraus. Mit bislang 588 Treffern in 21 Spielen wartet ohnehin eine der stärksten Offensiven der Liga auf die Hüttenberger.

Das allein ist allerdings nicht die einzige Qualität der Sachsen. Die Mannschaft von Trainer Rico Glöde zeichnet eine hohe Körperlichkeit aus und eine sehr körperbetonte Deckung. Da wird viel Bewegung von Ian Weber, Hendrik Schreiber & Co. von Nöten sein, um die Lücken zu finden oder einen freien Vit Reichl am Kreis zu bedienen.

»Wir müssen alle Kräfte bündeln und im Angriff klug und geduldig spielen. Da erhoffe ich mir aber, dass wir unser Timing verbessern, um dann mit einem guten Abschluss zum Erfolg zu kommen«, gibt Johannes Wohlrab den Weg vor.

Nach der äußerst unglücklichen Niederlage gegen den VfL Gummersbach hat der TV Hüttenberg die Woche genutzt, um die Wunden zu lecken. Die 23:24-Niederlage und zugleich dritte Pleite in Folge saß auch einige Stunden nach der Partie noch tief. Sechs Minuten vor Schluss führte der TVH noch mit 23:20, ehe Gummersbach die passenden Nadelstiche setzte.

Den aktuell negativen Ergebnistrend wollen die Mittelhessen nun in Dresden stoppen und damit eine englische Woche einleiten, die es in sich hat. Am kommenden Mittwoch zu Hause gegen Eisenach und dann folgend in Dormagen, stehen richtungweisende Spiele für die Hüttenberger an, um sich Luft zu verschaffen. Luft, die zuletzt wieder dünner wurde, sind es doch nur noch vier Punkte Vorsprung - bei einem Spiel mehr absolviert - vor dem ersten Abstiegsplatz.

Das 18:18 aus dem Hinspiel gibt Trainer Wohlrab aber Hoffnung: »Wir haben im Hinspiel gepunktet und wollen auch aus Dresden etwas Zählbares mitnehmen. Dazu wird es aber wieder unsere Einstellung brauchen, die wir lange Zeit gegen Gummersbach gezeigt haben.«

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