DEL 2 krempelt Spielmodus um

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(phk/pm). Die Deutsche Eishockey-Liga 2 krempelt ihren Spielmodus für den Rest der zweiten Hälfte der Saison um - und zwar gleich an mehreren Stellen. Dies gab die Liga in einer Pressemitteilung im Anschluss an eine mehrstündige Sitzung der Gesellschafter bekannt. Zuvor hatte die Sport- und Wirtschaftskommission der DEL 2, dessen Vorsitzender der Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH des EC Bad Nauheim, Andreas Ortwein, ist, entsprechende Vorschläge erarbeitet.

Auch wenn sich die Liga nach eigenen Angaben auf »einem guten Weg« befindet, alle 52 Hauptrundenspieltage trotz der Coronavirus-Pandemie und den damit verbundenen bisherigen Quarantänemaßnahmen gegenüber einem Großteil der Mannschaften auszutragen, will die Liga auf Nummer sicher gehen. Deshalb haben sich die Gesellschafter darauf geeignet, ab 18. Februar den ursprünglichen Rhythmus (Freitag - Sonntag - Dienstag) gegen einen Zwei-Tages-Rhythmus einzutauschen. Das in Verbindung mit dem Verschieben des Endrundenstarts auf 20. April soll sieben zusätzliche Ausweichtermine bringen, um den Spielplan auch gegenüber zukünftigen Corona-Fällen und den dann nötigen Quarantänemaßnahmen widerstandsfähiger zu machen. Der aktualisierte Spielplan soll Montag bekannt gegeben werden. Sollte es dennoch passieren, dass nicht alle Spiele bis zum Endrundenstart nachgeholt werden können, behält sich die Liga vor, die Abschlusstabelle mittels Quotientenregelung (erreichte Punkte geteilt durch absolvierte Spiele) zu ermitteln.

Die Gesellschafter einigten sich außerdem darauf, den Abstieg in die Oberliga einmalig auszusetzen. »Es wäre nicht richtig, wenn am Ende dieser speziellen sportlichen und wirtschaftlichen Spielzeit eine Mannschaft absteigen müsste«, erklärt Ortwein die Hintergründe. Ein Oberliga-Aufsteiger soll - wie im Kooperationsvertrag mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) festgeschrieben - aber die Chance erhalten, in der kommenden Saison in der DEL 2 zu spielen. Sollte es keinen Aufsteiger aus der DEL 2 in die DEL geben, würde die zweithöchste deutsche Spielklasse in der kommenden Saison mit 15 statt der üblichen 14 Teams ausgetragen werden - und dies am Ende der Runde mit zwei Absteigern wieder korrigiert.

Um den neuen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, haben die Ligagesellschafter außerdem beschlossen, das Transferfenster anzupassen. Damit haben die Klubs die Möglichkeit, statt bislang bis zum 15. Februar, bis 1. März noch Transfers zu tätigen.

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