Hessenpokal

David fordert Goliath

(fro). Am Mittwochabend stehen zwei Spiele mit heimischer Beteiligung in der ersten Runde des Hessenpokals auf dem Programm. Während die Partie zwischen dem Kreisoberliga-Aufsteiger SV Hattendorf und dem Hessenligisten SC Waldgirmes das Prädikat "David gegen Goliath" trägt, dürfte die Frage nach der Favoritenrolle zwischen dem Verbandsligisten VfB Marburg und dem Hessenliga-Aufsteiger FSV Fernwald vor dem Spiel nicht so leicht zu beantworten sein.

SV Hattendorf - SC Waldgirmes (Mittwoch, 19 Uhr):Der SV Hattendorf landete in der vergangenen Saison mit 71 Punkten aus 32 Spielen auf dem zweiten Platz der Kreisliga A Alsfeld/Gießen und schaffte nach der 0:3-Niederlage gegen die SF Burkhardsfelden im ersten Relegationsspiel mit einem 4:1-Erfolg gegen die SG Birklar den Aufstieg in die Kreisoberliga Süd.

In der Sommerpause wechselten Michael Ziedeck (SG Romrod/Zell), Anil Gün (Intertürk Neustadt), Mehmed Omerovic (FC Schwalmstadt) und Michael Seeger (VfB Schrecksbach) zur Elf von Trainer Christian Langhof. Als Pokalsieger des Sportkreises Alsfeld darf man sich auf das Duell mit dem Hessenligisten aus der Lahnaue freuen, ehe am Sonntag die Meisterschaftsrunde mit dem Derby gegen die SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod auf dem Programm stehen wird.

Der Pokal-Seriensieger aus dem Sportkreis Wetzlar hat das erste Pflichtspiel indes bereits absolviert. Am vergangenen Samstag trennte sich die Elf des neuen SC-Trainers Otmar Velte trotz erheblicher personeller Probleme vom 1. Hanauer FC 93 1:1. Heute Abend sorgt die Rückkehr von Marcel Siegel, Robin Dankof und Lucas Hartmann für Entspannung. Barbaros Koyuncu, Volkan Öztürk und Felix Hörr fehlen weiterhin. Zudem wird Max Schneider ausfallen.

VfB Marburg - FSV Fernwald (Mittwoch, 19 Uhr):Auch die beiden Kontrahenten der zweiten Partie hatten am vergangenen Wochenende ihren Start in den Ligabetrieb. Während die "Schimmelreiter" aus Marburg gegen Hessenliga-Absteiger FC Ederbergland mit 1:3 unterlagen, musste sich Hessenliga-Neuling FSV Fernwald beim Mitaufsteiger SV Neuhof mit 1:2 geschlagen geben. "Wir haben den Anspruch, das Spiel in Marburg gewinnen zu wollen. Als Hessenligist sind wir in der Favoritenrolle, auch wenn der VfB ebenfalls Klasse hat. Wir wollen an die erste Halbzeit in Neuhof anknüpfen und uns Selbstvertrauen für die kommende Aufgabe gegen Hadamar holen", sagt Karl-Heinz Stete. Der FSV-Trainer muss auf Antonyos Celik (Muskelabriss) verzichten. Marvin Göltl rückt für Stephen Jäckel ins Tor.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare