Das Quäntchen Glück fehlt

  • VonRichard Albrecht
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(ria) Die Herren 50 aus Watzenborn und Wettenberg mussten sich in der Tennis-Verbandsliga knapp mit 4:5 geschlagen geben.

Herren 50 / TV Watzenborn - TC Eckenheim 4:5 (3:3): Im letzten Jahr noch hatten die Watzenborner auswärts mit einer 5:0-Führung für eine vorzeitige Entscheidung gesorgt, entsprechend hoffte man nun auf den ersten Saisonsieg. Oldie Reinhard Dähne (Jahrgang 58) sorgte mit seinem glatten 6:3, 6:3 bereits für den zweiten Punkt, nachdem Peter Schreiner von der verletzungsbedingten Aufgabe seines Kontrahenten profitiert hatte. Matthias Pfarschner, noch immrer angeschlagen, hatte nach gewonnenen Auftaktsatz die Vorentscheidung auf dem Schläger, unterlag aber schließlich im MatchTiebreak (6:3, 1:6, 2:10). Volkmar Schäfer verpasste seinem Gegner die Höchststrafe, doch auf den vorderen Positionen erwiesen sich die Gäste als zu stark. Michael Schiller (1:6, 3:6) und Olgerd Jarzinka (4:6, 0:6 im Spitzeneinzel) unterlagen ihren Kontrahenten zum 3:3-Zwischenstand. Für ihren im Einzel verletzten Spieler reiste dann zu den Doppeln die etatmäßige Nummer eins der Gäste an, die damit zwei starke Doppel stellten. Wolf/Schreiner (4:6, 3:6) und Jarzinka/Rustige (1:6, 0:6) bekamen dies zu spüren, der Zweisatzsieg von Schäfer/Dähne (6:3, 6:0) konnte die Niederlage nicht mehr abwenden. »Es war eine klare Steigerung zum ersten Spiel - und ohne den Einsatz der Eckenheimer Nummer eins im Doppel hätte es vielleicht anders ausgehen können«, trauerte Kapitän Volkmar Schäfer einer verpassten Chance nach.

GW Elz - TC Wettenberg 5:4 (3:3): Die Gäste erwischten den besseren Start. Frank Sendler behauptete mit einem starken Auftritt sich in zwei Sätzen (6:3, 6:2), Michael Hillmann hatte nach im Tiebreak verlorenen ersten Satz im Match-Tiebreak das bessere Ende für sich (6:7, 6:1, 10:4). Dann verpasste Ralf Diehl eine mögliche Vorentscheidung und unterlag unglücklich im Match-Tiebreak (6:3, 0:6, 8:10). Matthias Lepper ließ sein Team noch einmal hoffen (7:5, 6:2), doch vorne waren die Gastgeber zu stark.

Klaus Matthäi, dem im ersten Satz das Quäntchen Glück fehlte (6:7, 3:6), sowie im Spitzeneinzel Volker Luh (2:6, 2:6) unterlagen jeweils in zwei Sätzen. Nach dem 6:1, 7:6 von Diehl/Matthäi sowie dem 4:6, 1:6 von Luh/Sendler fiel die Entscheidung im letzten Doppel. Hier mussten Lepper/Hillmann nach 6:3, 3:6 in den Match-Tiebreak, hatten dann auch zwei Matchbälle, unterlagen letztlich aber unglücklich mit 10:12. »Wir haben eine respektable Leistung geboten und auch am Sieg geschnuppert, was auch nicht unverdient gewesen wäre, aber es sollte nicht sein«, konnte Klaus Matthäi seine Enttäuschung nicht verhehlen.

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