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Das Ergebnis fällt am Ende zu hoch aus

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Von: Patrick Olbrich

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(par). In der Handball-Oberliga musste sich die HSG Kleenheim-Langgöns am Samstagabend am Ende weniger deutlich als es die Anzeigetafel offenbarte, gegen die MT Melsungen II geschlagen geben. Schlussendlich stand ein klares 28:18 (14:8) zugunsten der Nordhessen zu Buche, die gerade am Ende der Begegnung klare Verhältnisse herstellten. »Wir sind schwach in die Partie gekommen - und dann hat Melsungen einfach ein paar Akteure, die den Unterschied machen können«, machte SG-Trainer Matthias Wendlandt etwa auf MT-Youngster Paul Kompenhans aufmerksam, der auch regelmäßig im Kader des Bundesligateams steht.

So erhöhte dieser in der 20. Spielminute auf 9:5 und zwang die Kleenheimer an dieser Stelle erstmals zu einer Auszeit. Verletzungsbedingt konnten die Gäste zwei ihrer Schlüsselspieler, Nico Scheibel und David Straßheim, praktisch überhaupt nicht einsetzen und traten somit äußerst limitiert auf.

»Nach dem Wiederanpfiff starten wir allerdings gut und kommen mehrmals auf drei Treffer heran. Doch dann bleiben wir mehrmals am Schlussmann der Melsunger hängen und verfehlen zwei Siebenmeter«, analysierte Wendlandt. Beide Male hätte das Auswärtsteam dann auf zwei Treffer herankommen können. In der Folge war dann der Bann irgendwann gebrochen und die Hausherren legten mit ihrer Abgeklärtheit wieder ein erhöhtes Tempo vor. In der 57. Minute hatte die MT Melsungen II dann durch David Kutscher auf 24:18 aufgestockt und damit auch die Entscheidung erwirkt. »Wir waren dann irgendwann von der Moral auch nicht mehr ganz auf der Höhe, so dass dann gegen Ende der Partie ein wenig die Luft raus war. Effektiv ist die Niederlage dann einen Tick zu hoch ausgefallen«, so Wendlandt.

MT Melsungen II: Büde, Ullrich; Dobriczikowski, Grolla (4), Rietze, Beekmann (5), Potzkai, Hörr, Pregler (3), Kompenhans (6), Andrei (1), Reinbold (2), Sahin, Kutscher (7/5).

HSG Kleenheim-Langgöns: Weber, Eckhard; Hoepfner (6/1), Straßheim (1), Hantl, Wolf, Scheibel, Mohr, Kollmann (1), Roth (2), Patt (4), Friedrich (1), Lang (3/3).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Hegebart/Schönberger. - Siebenmeter: 5/5 - 6/4. -Zeitstrafen: 2:10. -Zuschauer: 100.

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