Das 16-Uhr-Derby gegen Offenbach

  • Sven Nordmann
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(sno/op). Zur ungewohnten Anstoßzeit von 16 Uhr empfängt der FC Gießen heute die Offenbacher Kickers zum Hessenderby im Waldstadion. Die wichtigsten Fakten vor dem Duell des Tabellen-17. der Fußball-Regionalliga Südwest mit dem Tabellenfünften.

Die Lage beim FC Gießen: Nach dem überraschenden Punktgewinn bei Spitzenteam Elversberg sagt Trainer Daniyel Cimen: »Wir wollen das gute Gefühl mitnehmen. Wichtig ist der Glaube an sich selbst und es Offenbach so schwer wie möglich zu machen. Wir brauchen eine hohe Bereitschaft.«

Neben den Langzeitausfällen Nejmeddin Daghfous, Giuseppe Burgio und Benedict dos Santos droht Louis Münn mit Oberschenkel-Beschwerden zu fehlen. Dafür kehrt Ko Sawada nach seiner Zerrung zurück in den Kader und komplettiert das japanische Trio. In der Liga gewann der FC gegen den OFC bislang noch nie.

Die ungewohnte Anstoßzeit: Fehlendes Flutlicht in der englischen Woche sorgt für die Nachmittagspartie am Dienstag. »Es ist ein bisschen schade, vor allem für die Zuschauer«, sagt Cimen. »Mein Vater wäre auch gerne gekommen, muss aber arbeiten. Ich hoffe, dass trotzdem viele kommen werden. Wir spielen zu Hause, mit einer guten Kulisse wollen wir punkten.«

Der Verein reduzierte zuletzt aufgrund des massiven Zuschauerschwundes die Ticketpreise um bis zu 25 Prozent für Steh- und Sitzplatzbereich. Die Geschäftsstelle hat heute ab 10 Uhr geöffnet, weiterhin gilt die 3-G-Regelung.

Die Lage beim Gegner aus Offenbach: Der Oktober ist für die Kickers bisher ein goldener Monat: Vier Siege aus vier Spielen bei 13:1 Toren. Getrübt ist die Stimmung, weil gleich drei Leistungsträger langfristig ausfallen: Malte Karbstein, Moody Chana und Elia Soriano. »Das sind brutal wichtige Spieler für uns und trifft uns hart«, sagt Trainer Sreto Ristic.

Der Geschäftsführer des ambitionierten Viertligisten, Thomas Sobotzik, stellt klar: »Wir müssen als Mannschaft noch enger zusammenrücken.«

Trotz dieser Sorgen verfügt der OFC über einen individuell stark besetzten Kader, wie FC-Trainer Daniyel Cimen weiß: »Sie pflegen einen anderen Fußballstil als Elversberg, physisch stark und gefährlich bei Standardsituationen.«

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