Mit coronakonformer Aufstellung die Clubmeister 2020 des Golfclub Winnerod (v. l.): Herbert Schäty (Herren 65), Daniel Tack (Herren) Yvonne Zimmer-Ackermann (Damen), Nico Kumst (Herren 30), Mischa Billek (Herren 50), Brigitte Kräll (Damen 65) und Susanne Hubatschek (Damen (50). FOTO: RIA
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Mit coronakonformer Aufstellung die Clubmeister 2020 des Golfclub Winnerod (v. l.): Herbert Schäty (Herren 65), Daniel Tack (Herren) Yvonne Zimmer-Ackermann (Damen), Nico Kumst (Herren 30), Mischa Billek (Herren 50), Brigitte Kräll (Damen 65) und Susanne Hubatschek (Damen (50). FOTO: RIA

Daniel Tack holt sich den Titel

  • vonRichard Albrecht
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(ria). Mit einem vollen Spielprogramm und einer neuen Konkurrenz (Herren 30) richtete der Golfclub Winnerod seine Clubmeisterschaften aus. Für die Höhepunkte sorgte vor allem Daniel Tack, der in den beiden ersten Runden der Herrenkonkurrenz unter Par (70 und 69) spielte.

Bei den Damen 65 hatte Brigitte Kräll mit einer 93 in Runde eins noch Ingrid Pabst (96) im Nacken, setzte sich aber in Runde zwei, in der Pabst eine 101 notierte, kontinuierlich ab und wurde mit einer abschließenden 90 überlegen Clubmeisterin. Bei den Herren 65 sah es nach Runde zwei ebenfalls nach einem Zweikampf zwischen Herbert Schäty (85) und Jürgen Schreiber (86). Mit einer 90 in Runde zwei verteidigte Schreiber zwar noch den zweiten Platz vor Michael Luh (89+88), den Seriensieger Schäty, der sich auf eine 84 steigerte, konnte er aber nicht mehr gefährden.

In der Altersklasse 50 setzte sich bei den Damen Susanne Hubatschek mit einer 83 in Runde eins bereits vorentscheidend ab. Susanne Biel notierte zweimal eine 89 und schaffte es nicht, es noch einmal spannend zu machen. Hubatschek reichte eine 89 in Runde zwei zur sicheren Meisterschaft. Auch bei den Herren 50 sah es nach Runde eins schon nach einer Vorentscheidung aus. Mischa Billek lag mit einer starken 75 sechs Schläge vor Titelverteidiger Logi Tsogtbaatar. Dieser kam in Runde zwei zwischenzeitlich auf drei Schläge heran, musste am Ende mit einer 88 dann doch abreißen lassen und verlor noch Rang zwei an Guido Schwarzer (84+84), während Billek mit einer 86 letztlich ungefährdet triumphierte.

In der erstmals ausgespielten Herren-30-Konkurrenz gab es einen weiteren Titel in der bereits umfangreichen Sammlung von Nico Kumst, der viele Jahre die Herrenkonkurrenz dominiert hatte. Mit einer 76 ging er mit knappen Vorsprung vor Sascha Michele (78) und Mike Hopper (79) in die Finalrunde. Hier verlor Hopper den Anschluss (85), Michele hielt den Kampf lange offen und notierte eine 79. Kumst steigerte sich auf eine 75 und gewann mit sechs Schlägen Vorsprung.

Bei den Damen wehrte Yvonne Zimmer-Ackermann den Angriff der Jugend noch einmal ab. Saphira Väth lag mit einer 86 nach Runde eins noch in Lauerstellung, musste sich aber in Runde zwei mit einer 91 begnügen. Für Zimmer-Ackermann reichte so nach einer 83 zum Auftakt eine 89 in Runde zwei zum sicheren Titelgewinn.

Bei den Herren untermauerte Rückkehrer Daniel Tack (zuletzt im Bundesligakader des Frankfurter GC) am ersten Tag eindrucksvoll seine Favoritenstellung und setzte mit insgesamt fünf unter Par nach zwei Runden ein starkes Ausrufezeichen. Johannes Gärtner, Jonas Wack und Max Steinmüller (alle 75) lagen nach Runde eins fünf Schläge zurück und verloren in Runde zwei trotz guter Vorstellung weiter an Boden. Nach einer 74 in Runde zwei fiel Steinmüller mit einer finalen 84 noch auf Rang sechs zurück. Wack ging nach einer 72 als Zweiter in die Finalrunde, notierte in Runde drei eine 75 und musste am Schlussloch seine Position noch für Gärtner räumen, der für seine beiden letzten Runden jeweils eine 73 notierte.

Tack blieb in Runde drei zwar mit einer 74 diesmal über Par, hatte am Ende aber doch acht Schläge Vorsprung und stellte mit einer drei unter Par für drei Runden einen vereinsinternen Rekord auf.

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