Cynthia Schmidt sprintet allen davon

(jth) Die hessischen Hallenmeisterschaften der Jugend A sowie der Schülerinnen und Schüler in der Leichtathletikhalle in Frankfurt-Kalbach waren für die Sprinterinnen der LG Erda-Heuchelheim ein erfolgreicher Ausflug. Die frischgebackene B-Jugend-Hessenmeisterin Cynthia Schmidt holte sich auch den Landestitel bei der A-Jugend über 60 m. Ihre Vereinskollegin Hellen Lang sicherte sich im Finale der Schülerinnen A W14 den Bronzerang. Bei den hessischen Winterwurfmeisterschaften, die im Frankfurter Wurfhaus an der Hahnstraße ausgetragen wurden, setzte sich Julia Riemenschneider von der TSG Gießen-Wieseck im Frauenklassement durch.

(jth) Die hessischen Hallenmeisterschaften der Jugend A sowie der Schülerinnen und Schüler in der Leichtathletikhalle in Frankfurt-Kalbach waren für die Sprinterinnen der LG Erda-Heuchelheim ein erfolgreicher Ausflug. Die frischgebackene B-Jugend-Hessenmeisterin Cynthia Schmidt holte sich auch den Landestitel bei der A-Jugend über 60 m. Ihre Vereinskollegin Hellen Lang sicherte sich im Finale der Schülerinnen A W14 den Bronzerang. Bei den hessischen Winterwurfmeisterschaften, die im Frankfurter Wurfhaus an der Hahnstraße ausgetragen wurden, setzte sich Julia Riemenschneider von der TSG Gießen-Wieseck im Frauenklassement durch.

Bereits im Vorlauf zeigte die Heuchelheimerin Cynthia Schmidt ihre Klasse bei der weiblichen Jugend A und lief den Konkurrentinnen mit 7,76 sec auf und davon. Im Zwischenlauf blieb sie mit 7,78 sec als einzige Sprinterin unter der Acht-Sekunden-Grenze und zog sicher als Topfavoritin in den Endlauf ein. Hier blitzte dann ihre Klasse zum dritten Mal in Folge auf. Die Herderschülerin sicherte sich als B-Jugendliche mit 7,75 sec auch den Titel bei der A-Jugend. "Ich war eigentlich nicht ganz zufrieden, denn beim B-Jugend-Titel bin ich mit 7,69 sec in Hanau schneller unterwegs gewesen.

An die hohe Wettkampfbelastung muss ich mich noch gewöhnen. Als nächstes stehen die ›Süddeutschen‹ in Hanau auf dem Programm, und zum Abschluss kommt mit den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften in Neubrandenburg der Saisonhöhepunkt", gab Cynthia Schmidt ihr weiteres Programm bekannt. Auf dem zweiten Rang landete Tanja Schmitt (LG Reinhardswald) in 7,96 sec. vor Anna-Carina Noll (LG Alheimer/ Rotenburg, 8,00).

Im Schlepptau von Cynthia Schmidt sprintete sich auch die B-Jugendliche Ann-Christin Strack vom LAZ Gießen in den 60-m-Endlauf. "Das ist super von ›Anni‹, denn vor Weihnachten war sie mehrere Wochen krank. Im Vorlauf lief sie mit 8,15 sec neue Bestzeit, im Zwischenlauf folgten 8,17 sec, und im Endlauf blieb die Uhr bei 8,19 sec stehen", war Stracks Trainer Philipp Schlesinger mit der Leistung zufrieden. Mit 8,19 sec belegte die Ostschülerin einen ausgezeichneten sechsten Rang, obwohl die Konkurrentinnen bis zu drei Jahre älter waren. Einen Tag später standen dann für Strack die 200 m auf dem Programm. Mit 26,81 sec qualifizierte sie sich für das Finale der besten acht, das in zwei Zeitendläufen durchgeführt wurde.

Hier erreichte Ann-Christin Strack als zweite im ersten Endlauf in 26,72 sec das Ziel und sicherte sich in der Gesamtabrechnung einen nicht erwarteten vierten Rang. Damit verfehlte sie nur knapp einen Treppchenrang als B-Jugendliche bei der weiblichen Jugend A. "›Anni‹ hat sich innerhalb einer Woche um eine halbe Sekunde verbessert, obwohl wir keine ausgerichtetes Training auf den Langsprint gemacht haben", freute sich Coach Schlesinger über die Leistung von Strack.

Theresa Pohl von der LG Wettenberg belegte im Weitsprung der weiblichen Jugend mit 5,12 m Rang sieben. Es siegte Gesa Kathrin Kratzsch (TSV Friedberg-Fauerbach) mit 5,85.

Bei den Schülerinnen A W14 kämpfte sich Hellen Lang von der LG Erda-Heuchelheim in den 60-m-Endlauf vor. Nach 8,47 sec im Vorlauf und 8,30 sec im Zwischenlauf stand die Heuchelheimerin überraschend im Finale. Hier holte sich die Herderschülerin in einem tollen Finish mit 8,31 sec die Bronzemedaille. Im Hochsprung fügte sie mit 1,48 m einen siebten Rang am ersten Wettkampftag hinzu. Im Weitsprung gelang ihr am zweiten Tag die gleiche Platzierung, 4,84 m reichten zum Einzug in den Endkampf und bedeuteten am Ende Rang sieben. Hier gewann Katharina Wagner von der MT Melsungen mit ausgezeichneten 5,41.

Tabea Köhler von der LG Wettenberg trat bei den Schülerinnen A W 15 im Kugelstoßen an. Die Athletin von Klaus Powilleit wuchtete die Vierkilokugel auf 10,15 m und belegte damit den neunten Rang.

Die beiden LAZ-Neuzugänge der TSG Lollar, Patrick und Patricia Bock, starteten beide auf der längsten Strecke des Tages in ihren Altersklassen. Die beiden Alten-Busecker erreichten jeweils einen sechsten Rang. Patrick Bock lief über 3000 m der Schüler A 11:19,35 min (Sieger Luke Messner, SSC Hanau Rodenbach, 9:46,94) und Patricia Bock auf der kürzeren 2000-m-Distanz-7:31,52 min (Siegerin Sophie Burkhardt, SGK Bad Homburg, 7:17,36).

Der LAZ-A-Jugendliche Dennis Titow aus der Trainingsgruppe von Markus Czech hatte an diesem Wochenende kein Glück, denn er musste am ersten Wettkampftag wegen einer Verletzung bereits beim Aufwärmen passen. Teamkollegin Lisa Magel musste wegen einer Grippe den Start absagen. Einen erfolgreichen Auftritt hingegen gab es für Christop Schäfer: Der A-Jugendliche des LAZ erreichte nach neuer Bestzeit von 8,70 sec. über die 60 m Hürden den Endlauf. Hier präsentierte er seinem Trainer Markus Czech eine ähnliche Leistung und erreichte mit 8,74 sec als Achter das Ziel im Endlauf.

Bei den parallel ausgetragenen Winterwurfmeisterschaften heimste Julia Riemenschneider von der TSG Gießen-Wieseck im Klassement der Frauen den Titel der Hessischen Meisterin im Speerwerfen ein. Die Athletin von Trainer Elmar Knappik gewann mit 41,60 m vor Aileen Fiona Rückert LG EVO Seligenstadt (41,02 m) und Ricarda Baake vom TV Gelnhausen (40,91). "Aufgrund des schlechten Wetters war kein Speerwurftraining möglich, von daher bin ich mit der Leistung durchaus zufrieden", stellte die Leunerin im Trikot der TSG fest. Im Speerwurfwettbewerb der männlichen Jugend B verfehlte Hannes Busch von der LG Langgöns-Oberkleen mit 50,58 m als Vierter nur knapp einen Treppchenrang. Es siegte Christopher Fries vom TV Elz mit 56,58 m.

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