Corona-Verdacht bei Roten Teufeln

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(mn). Corona-Verdacht beim EC Bad Nauheim: Das für Dienstagabend geplante Spiel bei den Heilbronner Falken wurde am Montagnachmittag durch die Deutsche Eishockey-Liga 2 abgesagt. Ob darüber hinaus weitere Partien der Roten Teufel verschoben werden müssen, hängt von den Resultaten der nun folgenden PCR-Tests ab.

Am Dienstagvormittag werden die Profis der Klubs aus der Wetterau getestet. Möglicherweise im Laufe des Tages, spätestens aber am Mittwochvormittag soll - dann nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt und der Liga - Klarheit geschaffen sein.

Am Sonntagabend nach der Partie gegen Dresden hatten mehrere Spieler über Erkältungssymptome geklagt. Am Montagmorgen waren - begleitend zur Trainingseinheit - mehrere Schnelltests positiv ausgefallen. Zur konkreten Zahl machten die Roten Teufel keine Angaben.

Am 28. Dezember hatten die Roten Teufel einen positiven PCR-Test von Tomas Schmidt publik gemacht. Da der Verteidiger über die Weihnachtsfeiertage von der Mannschaft getrennt war und auch am 26. Dezember in Bayreuth nicht gespielt hatte, konnten die Roten Teufel den Trainings- und Spielbetrieb fortsetzen. Vor dem Fall Schmidt hatten die Wetterauer bereits rund 150 bis 200 Schnelltests im Laufe der Saison durchgeführt.

Die Personalie Mike Card ist am turbulenten Montag in den Hintergrund gerückt. Der Klub und der Verteidiger werden ihre bis vergangenen Sonntag befristete Zusammenarbeit nicht fortsetzen. Der 34-Jährige (zwei Vorlagen in elf Spielen) nahm somit auch am Montag nicht mehr am Training teil. "Wir danken Mike für seinen Einsatz. Er hat sich bis zur letzten Minute nicht hängen lassen", sagt Matthias Baldys, der Sportliche Leiter beim DEL 2-Klub aus der Wetterau.

Lizenzieren wolle man Leo Hafenrichter, der sich seit dem Wochenende in der Wetterau aufhält. Mit 16 Jahren, vier Monaten und 14 Tagen war der Nachwuchsspieler von Kooperationspartner Köln im Dezember 2020 der jüngste Spieler, den die Haie im Profi-Kader eingesetzt haben (in einem DEL-Testspiel). Hafenrichter ist inzwischen bereits der achte (!) Teenager aus dem offiziellen U20-Kader der Kölner Junghaie, der eine Spielberechtigung für die Roten Teufel erhält.

Die Fluktuation der Förderlizenzspieler hat einen guten Grund. Ab dem zehnten Einsatz sind Einzahlungen in den sogenannten "Reindl-Pool" (pro Neuzugang 2500 Euro) fällig. In Bad Nauheim wird deshalb mit Blick auf die weitere Saisonentwicklung ein wenig spekuliert. Wann die Deutsche Nachwuchs-Liga ihren Spielbetrieb wieder aufnimmt, ist im Übrigen noch offen.

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