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Corona bremst KC aus

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Von: Mike Heese

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(hse). Der sportliche Höhenflug des KC 88 Wettenberg in der Kegel-Hessenliga wurde nach einer beträchtlichen Anzahl an Corona-Infektionen - fünf der sechs Akteure aus der Stammformation waren betroffen - jäh ausgebremst, danach lief es nicht mehr so rund wie zuvor.

KC 88 Wettenberg - KSV Wetzlar 4826:4723 (2:1/46:32): Zunächst wurde die Partie des 17. Spieltags zu Hause gegen den KSV Wetzlar nachgeholt, hier ging der dritte Spielwertungspunkt am Ende knapp verloren. Im neu formierten Anfangsblock machten Wettenbergs Junioren Kai Göbler (801/8), aber vor allem Jan Anders (856/12) mit Tagesbestleistung ihre Sache gut, der Angriff des stärksten KSV-Auswärtsspielers Frank Körner (820/10) an der Seite von Alexander Rhode (799/7) konnte abgewehrt werden und die Gastgeber gingen leicht in Führung. Im mittleren Abschnitt verschaffte sich der KC mit den Ergebnissen von Tino Anders (793/5) und besonders Christian Lenz (834/11) noch mehr Luft in der Gesamtholzzahl, Dominik Schmidt (789/4) und Nachrücker Philipp Wagner (746/2) vermochten zunächst keine weiteren Wertungen auf das Konto der Wetzlarer zu packen und bei erst vier verlorenen Wertungen war auch noch ein Drei-Punkte-Sieg der Wettenberger greifbar. Im Schlussblock mußte auf Seiten des KC Routinier Jörg Schnell ersetzt werden. Sein Ersatz, U18-Akteur Justus Flimm (736/1), hatte bei seinem Heimdebüt in Hessens höchster Spielklasse nach einigen ungewohnten Räumfehlern die rote Laterne zu akzeptieren und lud die Gäste damit unverhofft zum Punktgewinn ein. Sein Blockpartner Kai-Uwe Schnell (806/9) hielt zwar die Konkurrenz mit Michel Andrick (775/3) und Edgar Hardt (794/6) in Schach, den knappen Teilerfolg des KSV vermochte er jedoch nicht zu verhindern.

GF Fulda - KC 88 Wettenberg 4724:4427 (3:0/56:22): Eine unerwartet deutliche Niederlage setzte es anschließend im Nachholspiel des 16. Spieltages bei Gute Fahrt Fulda. Auf den Bahnen des Eisenbahnersportvereins sah man in den letzten Partien immer recht gut aus, diesmal war alles anders. Das Team musste auf Topscorer Kai-Uwe Schnell verzichten, und kaum ein Wettenberger Akteur fand auf den anspruchsvollen Holzbahnen zur Normalform. Gleich zu Beginn setzte für Fulda Markus Chowanietz (831/12) souverän die Tagesbestmarke, sein Partner Joachim Mehler (760/6) machte dagegen Angebote, die aber weder von Wettenbergs Jörg Schnell (736/3) noch von Christian Lenz (751/5) angenommen wurden. Auch im mittleren Abschnitt kam Wettenberg nicht zu Zählbarem. Bei GF überraschte Frank Habermehl (785/10) bei seinem ersten Heimauftritt positiv und auch Michael Wieczorek (773/8) blieb weit vor den Gästen mit Jan Anders (750/4) und Justus Flimm (715/2). Für den Schlussblock Wettenbergs ging es nur noch um Ergebniskosmetik, die drohende Höchststrafe sollte vermieden werden. Dies gelang Kai Göbler (772/7), der als einziger Normalform präsentierte. Blockpartner Tino Anders (703/1) fand dagegen keine Sinstellung zur Bahn und ließ dementsprechend Fuldas Carsten Warneke (782/9) und Michael Mehler (793/11) ziehen.

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