3. Handball-Ligen

Clubs rästeln über Status

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(dpa). Werden sie als Profisportler eingestuft - und dürfen deshalb in der Corona-Krise auch nach dem Teil-Lockdown weiterspielen? Oder sind sie Amateursportler, die den ganzen November über pausieren müssen? Diese Frage beschäftigt nach den verschärften Corona-Maßnahmen vor allem die Clubs der 3. Handball-Ligen, zu denen hierzulande die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen bei den Herren sowie die HSG Kleenheim-Langgöns und die HSG Ludmatal bei den Frauen gehören. Alle Clubs erhielten am Donnerstag einen Brief des Deutschen Handball-Bundes, in dem steht: Alle Spiele dieses Wochenende finden noch wie geplant statt. Den Status der Clubs und die Konsequenzen für den Spielbetrieb werde der DHB aber erst in der nächsten Woche "eruieren".

Das große Problem sind die uneinheitlichen Voraussetzungen, unter denen die Drittliga-Clubs in den bundesweit vier Männer- und fünf Frauen-Staffeln ihre Saison bestreiten. Es gibt Teams, da leben fast alle Spieler vom Handball. Bei anderen Mannschaften haben alle einen Job, da trifft man sich abends nur zum Training.

Die Existenz von Arbeitsverträgen ist für den DHB eine von mehreren Voraussetzungen, um die 3. Liga als Profi- liga einzustufen. Sollte das passieren, dürften die Clubs ab der nächsten Woche ihren Trainings- und Spielbetrieb fortsetzen und auch eine finanzielle Unterstützung aus dem Hilfsprogramm "Coronahilfen Profisport" beantragen.

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