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Göppinger Spieler feiern den Siegtorschützen Sebastian Heymann (10), dessen Wurf keiner der Wetzlarer Bundesliga-Handballer zu unterbinden wusste.

Cleverness fehlt

  • Ralf Waldschmidt
    VonRalf Waldschmidt
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(ra). Die dritte Handball-Wiedergeburt in Folge hat die HSG Wetzlar am Donnerstag beim 31:32 (12:15) gegen Frisch Auf Göppingen knapp verpasst. Hatte es nach deutlichen Rückständen zuvor gegen den HC Erlangen und bei den Eulen Ludwigshafen noch zu Teilerfolgen gereicht, gingen die Punkte nach einem 13:20-Zwischenstand (37.) diesmal an den Kontrahenten.

Unglücklich, mit etwas Pech? Ja. In den dramatischen Schlussekunden nach dem 31:31-Ausgleich von Kristian Björnsen fehlten aber auch ein Stück weit Cleverness und Coolness.

Einmal, da die Grün-Weißen in ihrer Euphorie die Uhr und das verwaiste Tor nicht im Blick hatten; zum anderen, da in der Rückwärtsbewegung der finale Wurf von Sebastian Heymann nicht konsequet unterbunden wurde.

Sicher hätte regeltechnisch das Risiko einer roten Karte bestanden, im Bundesliga-Existenzkampf wäre mit einem 32:32 der eine Zähler aber bedeutsamer gewesen als die Ein-Spiele-Sperre eines Wetzlarer Akteurs vor der Samstagpartie (20.30 Uhr) beim THW Kiel, die man ohnehin ohne Anton Lindskog, Stefan Cavor und Filip Mirkulovski bestreiten muss.

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