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Triathlon

Claudius Pyrlik lässt der Konkurrenz keine Chance

  • VonJörg Theimer
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Ausdauerathlet feiert klaren Sieg beim Licher Cross-Triathlon. Über 200 Starter bei 14. Auflage.

(jth). Diese Veranstaltung hat schon Tradition: Bereits zum 14. Mal fand am Samstag der Licher Cross-Triathlon im und um das Licher Waldschwimmbad statt. Der Licher Triathlon-Verein hatte laut Vorstandsmitglied Oliver Müller-Secci trotz Corona-Auflagen wieder eine »einmalige Veranstaltung im Umkreis von 300 km« angeboten.

Neben der olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen/44 km Radfahren/10 km Laufen) war auch ein Volkstriathlon (600 m/22 km/4 km) und ein Kindertriathlon (300 m/5 km/2 km) im Angebot. Der Staffelwettbewerb wurde ebenfalls über die olympische Distanz ausgetragen. Dafür waren mindestens zwei Sportler zu melden.

Nicht nur Starter aus der näheren Umgebung gingen ins Rennen, sondern Teilnehmer aus der gesamten Republik waren ins »Herzen der Natur« gekommen - insgesamt waren es im letzten Jahrzehnt über 1700 Hobby-Triathleten. »Aktuell hatten wir mehr als 200 Teilnehmer im Starterfeld«, sagt Müller-Secci.

Auf der olympischen Distanz waren zunächst fünf Runden im Waldschwimmbad zu bewältigen. Die Radstrecke führte vom Waldschwimmbad die Schwimmbadstraße entlang in Richtung Steinbach, rechts unter dem Viadukt hindurch in den Licher Wald, durch den Hattenröder Forst und zurück zum Schwimmbad. Jede Runde hatte elf km und musste viermal gefahren werden. Die Laufstrecke führte dann ebenfalls über die Schwimmbadstraße in Richtung Steinbach, links ab zwischen den beiden Seen entlang, immer um das Waldschwimmbad herum. Die zwei Kilometer lange Runde musste fünfmal gelaufen werden. Der Belag wechselte zwischen Asphalt, Schotter und Feld- und Waldwegen.

Am besten mit den Bedingungen kam der Sieger Claudius Pyrlik zurecht. Insgesamt erreichten über die olympische Distanz 66 Finisher das Ziel. Pyrlik (Triathlon-Team Gießen) stieg nach 18:46 Minuten aus dem Wasser des Waldschwimmbads und benötigte dann für die 40 km lange Cross-Radstrecke 1:27,39 Stunden. Den abschließenden Zehn-Kilometer-Lauf beendete er in 37:26 Minuten, sodass er mit einer Gesamtzeit von 2:23,52 mit deutlichem Vorsprung gewann. Auf Rang zwei landete Jan-Niklas Diehl in 2:39,57 Stunden, Dritter wurde Lars Hesemann (2:41,10).

Im Feld der Frauen konnte Jenny Müller aus Gelnhausen als Siegerin in 2:54,10 überzeugen. Die Schwimmdistanz bewältigte sie in 23:17 Minuten, die Radstrecke in 1:40,37 Stunden. Auf dem abschließenden Zehn-Kilometer-Lauf blieben die Uhren bei 50:14 Minuten stehen. Auf Rang zwei folgte Britta Wagner vom TSV Klein-Linden (3:12,22) vor Marie-Louise Hermanns (3:19,16).

80 Finisher verbuchte der Volkstriathlon. Hier konnte sich Uwe Ullmann in 1:08,37 vor Daniel Kilb (1:11,39) und Volker Sonthoff (1:12,10) durchsetzen. Die Damen-Konkurrenz gewann Rebecca Ott (1:18,09) vor Nadine Lange (1:20,24) und Synthia Lindner aus Krofdorf-Gleiberg (1:23,43). Die Erwachsenen-Staffel gewann die Mannschaft Blanco-Gonzales/Drews/Henopp vom Team Naunheim in 2:44,03 Std. vor Bößendorfer/Niebergall/Niebergall (2:50,34) und Bastian/Nürnberger/Jünger (2:54,14). Den Kinder-Triathlon konnte Jonathan Will (22:02) vor Ruth Lea Wuttke (22:44) und Mitja Grahmann (22:55) für sich entscheiden. In der Kinder-Staffel siegte das Team Schildmeyer/Song-Pietsch/Song-Pietsch in 29:13.

Die Krofdorferin Cytnhia Lindner lässt im Ziel die Muskeln spielen. Sie wird Dritte des Volkstriathlons.
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