Basketball

Chemnitz stabil

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(dpa). Trotz des vorzeitigen Saisonendes und der Coronavirus-Krise muss sich der designierte Basketball-Bundesligist Niners Chemnitz vorerst keine Sorgen um die Existenz machen. Durch den Verkauf von symbolischen Playoff-Tickets, Kurzarbeit für Spieler und Trainer sowie ausbleibende Rückforderungen von Sponsoren ist der Zweitligist finanziell stabil. "Wir haben in den letzten drei Wochen hart gearbeitet, sodass das aktuelle Geschäftsjahr abgesichert ist", sagte Geschäftsführer Steffen Herhold der "Freien Presse".

Entscheidend werde allerdings der Sommer, wenn der Dauerkartenverkauf für die Premieren-Saison in der BBL starten soll. Denn bisher ist ungeklärt, wann die Spielzeit beginnt und ob Zuschauer zugelassen werden. "Der Dauerkartenverkauf wird mit darüber entscheiden, wie wir eine sichere Finanzierung aufstellen können", sagte der 41-Jährige. Ziel ist es, die Marke von 1000 Dauerkarten zu erreichen.

Die Saison in der 2. Liga war wenige Spiele vor dem Beginn der Playoffs abgebrochen worden. Es folgte der Beschluss, dass Tabellenführer Chemnitz und der Zweite Bremerhaven das Aufstiegsrecht erhalten. Die Lizenz für die BBL haben die Niners aber noch nicht bekommen.

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