Hanna Wecker (TVW/12) kann den Angriff von Helena Heinrich (l., Wiesbaden II) parieren. Waldgirmes gibt eine Führung aus der Hand und unterliegt noch mit 1:3. FOTO: RAS
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Hanna Wecker (TVW/12) kann den Angriff von Helena Heinrich (l., Wiesbaden II) parieren. Waldgirmes gibt eine Führung aus der Hand und unterliegt noch mit 1:3. FOTO: RAS

Chance verpasst

  • vonRainer Schmidt
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(juk). Die Lage für die Zweitliga-Volleyballerinnen des TV Waldgirmes wird immer bedrohlicher. Am vergangenen Wochenende mussten die Damen von Trainer Peter Schlecht erneut eine Niederlage hinnehmen und bleiben damit weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz. Das Duell mit dem neuen Tabellenfünften VC Wiesbaden II verloren die Mittelhessinnen in der heimischen Sporthalle der Lahntalschule in Atzbach trotz 1:0-Führung mit 1:3 (25:15, 21:25, 21:25, 15:25)-Sätzen.

Das Endergebnis ist ob des starken Waldgirmeser Starts im ersten Satz umso enttäuschender. Mit guten Aufschlägen, insbesondere von Hanna Wecker und Yva Cesar, dominierten die Waldgirmeserinnen zu Beginn das Spielgeschehen. "Eine gute Feldabwehr und erfolgreiche Angriffe über alle Positionen führten zur Führung", analysierte TVW-Manager Friedhelm Rücker den ersten Satz. Das Momentum transportierten die Lahnauerinnen auch über weite Teile des zweiten Satzes. Beim Spielstand von 19:12 sah alles nach einer Waldgirmeser 2:0-Führung und dem damit verbundenen ersten Tabellenpunkt aus. "Die vorher so erfolgreiche Taktik wurde nun aber nicht mehr umgesetzt und der Druck auf den Gegner ließ nach, was Wiesbaden sofort ausnutzte", beschrieb Rücker die Gründe für den plötzlichen Einbruch.

Coach Schlecht versuchte, das Unheil mit mehreren Wechseln aufzuhalten, doch die Gäste glichen zunächst zum 20:20 aus und ließen sich in der Folge den 25:21-Satzerfolg zum 1:1 nicht mehr nehmen. Der Trend setzte sich in den verbleibenden zwei Sätzen fort. "Die Mannschaft hat nicht zu ihrem erfolgreichen Spiel zurückgefunden und Wiesbaden hat sich in einem umkämpften Spiel den Sieg gesichert", ärgerte sich Rücker über die verpasste Chance auf Punkte. Spätestens beim 11:20 aus Waldgirmeser Sicht in Satz Nummer vier war auch den Zuschauern klar, dass erneut nichts Zählbares in Waldgirmes bleiben würde. "Wir haben wieder einmal erkannt, dass wir das Niveau drauf haben, uns jedoch wieder einmal nicht belohnt", resümierte Schlecht.

TV Waldgirmes: Borowek, Cesar, Dogu, Garski, Glaab, Kapitel, Lensing, Sachs, Schneider, Schweitzer, Spitzenberger, Teßmer, Wecker.

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