Chance gewahrt

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(juk). Die Landesliga-Volleyballerinnen des Gießener SV haben das Duell gegen den Tabellenletzten DJK Freigericht trotz 0:2-Rückstand mit 3:2 (12:25, 20:25, 25:12, 25:12, 15:12)-Sätzen für sich entschieden. Der Vorsprung auf den letzten Platz ist damit zwei Punkte angewachsen.

Die ohne die kurzfristig verletzte Julia Moro angetretenen Gäste kamen zunächst nicht in die Partie und gingen im ersten Satz mit 12:25 unter. Im zweiten Abschnitt hielten die Gießenerinnen zwar bis zum 16:17 mit, mussten in der Folge aber abreißen lassen. "Im eigenen Spielaufbau und Angriff lief viel zu wenig zusammen", wusste GSV-Coach Claus Schüring um die Gründe für den 0:2-Rückstand seines Teams.

Die personellen Wechsel zu Beginn des dritten Satzes trugen aber Früchte und der GSV konnte den bei einer 0:3-Niederlage quasi feststehenden Abstieg vorerst abwenden. Gießen zeigte sich in allen Mannschaftsteilen stark verbessert und kam durch zwei deutliche 25:12-Erfolge zum Ausgleich. Die Gastgeberinnen fanden zurück in die Partie und sahen beim 12:9 bereits wie die sicheren Siegerinnen aus. Britta Hinneberg rettete ihre Farben mit sechs starken Aufschlägen in Serie, die den Gießener 9:12-Rückstand in ein 15:12 und den umjubelten Sieg umwandelten. "Damit bleibt die Chance gewahrt, die Liga zu halten. Hierzu müssen am Heimspieltag in zwei Wochen zwei Siege gegen Kassel und Bergshausen her", weiß Schüring.

GSV: Daniel, Feuerstacke, Funk, Grubbe, Hinneberg, Königer, Lückhof, Pirker, Sames, Schmidt, Scholz, Walter.

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