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Chance auf Aufstiegsrunde gewahrt

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Von: Michael Wingefeld

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(miw). Die HSG Wettenberg fuhr in ihrem vorletzten Spiel der regulären Saison in der Handball-Oberliga der Frauen einen deutlichen 37:21 (19:11)-Sieg über den TSV Eintracht Böddiger ein. Gegen das Schlusslicht konnte man sich eine Woche nach der deutlichen Derby-Niederlage bei der TSG Leihgestern rehabilitieren und damit die Chance auf Platz drei und dem damit einhergehenden vorzeitigen Klassenerhalt wahren.

Am kommenden Wochenende tritt die HSG im direkten Duell bei der SG Kirchhof II an, nur bei einem Sieg besteht die Möglichkeit, an der Aufstiegsrunde teilzunehmen, die HSG ist aber dennoch auf Schützenhilfe angewiesen.

HSG-Trainer Kai Nober erklärte nach der Partie: »Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht und verdient gewonnen. In der Anfangsphase hatten wir noch ein paar Schwierigkeiten, sind aber mehr an uns selbst gescheitert, ab der zehnten Minute war das dann aber wirklich sehr gut. Wir haben viel gewechselt und dennoch kam kein Bruch ins Spiel, alle Spielerinnen haben ihren Teil zur guten Mannschaftsleistung beigetragen.«

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, in der die Mannschaft mehrere Möglichkeiten liegen ließ, kam die HSG mit fortlaufender Spielzeit immer besser in die Begegnung hinein. Nach dem 3:3, konnte Wettenberg sich bereits auf 6:3 absetzen, in der zwölften Minute erzielte Sina Dieling für die Gäste aus Nordhessen den 6:5-Anschlusstreffer. In der Folge konnte die Nober-Sieben auch in der Deckung eine »Schippe drauflegen« und sich Tor um Tor absetzen. So betrug der Vorsprung beim 12:7 durch Rena Münch erstmals fünf Tore, mit einem acht-Tore-Polster aus Sicht der HSG wechselten die beiden Teams die Seiten.

Auch in der zweiten Halbzeit knüpften die Gastgeberinnen nahtlos an die gute Leistung der ersten Hälfte an. So sorgte Janine Tafferner nach einem 4:0-Lauf für die erste zehn-Tore-Führung der Gastgeberinnen, die auch in der Folge nicht lockerließen und sich einen immer deutlicheren Vorsprung herausspielten. Wettenberg verteidigte kompakt im Verbund und ließ nur wenig Tormöglichkeiten der Gäste zu. Auch durch viele eigene Wechsel ließ sich die HSG nicht aus dem Konzept bringen und agierte weiterhin konzentriert, sodass alle Spielerinnen Anteil an der guten Teamleistung hatten und die Führung bis zum Schlusspfiff auf 37:21 ausgebaut wurde.

Wettenberg: Habermehl, Rinn; Münch (3), Schuldt (5/5), Büsselberg (3), Goncalves (1), Tafferner (5), Pohl (1), Schwab (4), Risse (4), Tröller (3), Till (3), Schneider (3), Schön (2).

Böddiger: Ritter, Dippel; Berger (1), Eberhardt (1), Theis (3), Brenzel (1), Dieling (3), Hasper (3), Kühlborn (9), Konetzka, Springer, Giese, Mattern.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Heinzel/Wieprecht (Wallau/Massenheim). - Zeitstrafen: Keine. - Siebenmeter: 5/5:0/0.

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