Celik kehrt nach Verletzung wieder zurück

(gae) Stefan Hassler ist mit dem Start seiner Fußball-Mannschaft in die Verbandsliga zufrieden. Vier Siege, ein Remis und eine Niederlage bedeuten nach sechs Spieltagen Platz fünf für den Aufsteiger und seinem Trainer. Der beschreibt die Sonntagaufgabe (15 Uhr) beim SV Frauenstein als "schwer, aber machbar". "Unser Ziel ist es, dort zu gewinnen", will der Coach einen "Dreier" im Stadtteil von Wiesbaden einfahren.

(gae) Stefan Hassler ist mit dem Start seiner Fußball-Mannschaft in die Verbandsliga zufrieden. Vier Siege, ein Remis und eine Niederlage bedeuten nach sechs Spieltagen Platz fünf für den Aufsteiger und seinem Trainer. Der beschreibt die Sonntagaufgabe (15 Uhr) beim SV Frauenstein als "schwer, aber machbar". "Unser Ziel ist es, dort zu gewinnen", will der Coach einen "Dreier" im Stadtteil von Wiesbaden einfahren.

Warmgeschossen für die Auswärtspartie hat sich der VfB 1900 am Mittwochabend in der SWG-Pokalbegradigungsrunde beim TSV Rödgen - der A-Ligist bekam sieben "Dinger" eingeschenkt. Die Offensive nennt Hassler auch als die stärkste Waffe seines Teams. "Wir sind immer in der Lage, ein Tor zu erzielen", konstatiert der 40-jährige VfB-1900-Chef. Dabei fallen die Namen der Offensivkräfte Gino Parson, Sebastian Bubbel, Claudius "Poldi" Weber und Ürkan Özen.

Ob Letztgenannter am Sonntag auflaufen wird, ist aber noch nicht sicher. Der spielstarke und torgefährliche Mittelfeldakteur hat sich am Mittwoch in Rödgen eine Verletzung an der Kapsel im Sprunggelenk zugezogen. Sein Einsatz sei gefährdet. Hassler hofft jedoch, dass er Özen irgendwie einsetzen kann. Falls nicht, hat er mit Steffen Spottka und Ritchie Zimmermann zwei in der Hinterhand, die ebenfalls auf dieser Position spielen können.

Im Gegensatz zum letztwöchigen 2:1-Erfolg gegen den SV Zeilsheim wird aber wieder Nebil Celik ins Team zurückkehren. Der versierte Linksfuß, der im zentralen Mittelfeld agiert, hat seine Oberschenkelverhärtung auskuriert und am Mittwoch seinem Trainer im SWG-Pokal gezeigt, dass er wieder über 90 Minuten marschieren kann.

Den Gegner hat Hassler bereits ins Visier genommen. Beim einzigen Heimsieg der Frauensteiner, letzten Donnerstag beim 5:1 gegen den Türkischen SV Wiesbaden, hatte der SVF aber leichtes Spiel, denn die Gäste hatten im Laufe der Partie drei Akteure mit Gelb-Rot verloren.

"Am Anfang waren sie aber sehr dynamisch", erklärt Hassler, der auch vor dem ungewohnt kleinen Kunstrasenplatz warnt. Ein Spieler ist Hassler besonders aufgefallen: Ingo Vermeer. Der 29-Jährige, der schon beim FSV Frankfurt und beim SV Wehen im Kader stand, ist die Schaltzentrale des SV. Der nur 1,69 m große Rechtsfuß ist ständig in Bewegung und produziert die Ideen in der Mannschaft des Tabellen-13. Auf ihn wird der VfB 1900 ein besonderes Augenmerk legen, damit der gewünschte "Dreierpack" in Frauenstein eingefahren wird.

SV Frauenstein, Aufgebot: Berger; Ulmrich, Hoffmann, Klees, Patrick Veith, Baladi, Yildirim, Philip Reichhardt, Kunz, Ferreira, Vermeer, Ross, Idzan, Rebic.

VfB 1900 Gießen, Aufgebot: Kühn, Forster; Koch, Chabou, Glienke, Schmidt, Zimmermann, Mohr, Stehle, Weber, Bock, Bubbel, Parson, Bargello, Celik, Kilian, Özen (?), Spottka. - Tobias Walden steht wegen Verletzung nicht zur Verfügung.

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