Busters gewinnen nach neun Innings

  • vonRedaktion
    schließen

(pm). Corona-Einschränkungen und Baseball lassen sich durchaus vereinen, schließlich findet der Sport im Freien statt. Die Spieler haben meist ordentlich Abstand zueinander, Körperkontakt kommt kaum zustande. Dennoch hinderte die Pandemie natürlich auch die Base- und Softballer der Gießen Busters am Ausüben ihres Sports. Doch nach einigen Monaten der Unklarheit kam die gute Nachricht: Auch in diesem ungewöhnlichen Jahr gibt es einen Ligabetrieb, wenn auch verkürzt.

In zwei von drei bisher gespielten Partien hieß der Gegner Maintaunus Redwings. Das Jugendteam, das als Spielgemeinschaft Friedberg/Gießen ins Rennen geht, unterlag am vergangenen Wochenende eben jenen Gästen knapp mit 12:16. Die Männermannschaft machte es besser und besiegte die Redwings einen Tag später in der Verbandsliga mit 5:3. Nach einem 10:8 zum Auftakt bei den Erbach Graßhoppers also ein Start nach Maß.

"Ist wie Fahrradfahren", kommentierte ein Gießener Spieler, als er endlich wieder einen Handschuh anziehen durfte. Bei den Busters, die großteils aus älteren und erfahreneren Akteuren bestehen, werden die Reihen mitunter von jungen Spielern geschlossen. So entstand ein funktionierendes Team, das defensiv und offensiv überzeugt.

Die Partie dauerte neun Innings. Die Busters ließen defensiv keinen Punkt zu - ebenso wie in sechs der acht folgenden Durchgänge - und brachten selber drei Runner nach Hause. Eine Führung, die sie dank guten Pitchings von Charles-Dalwin Ogando und Jose Molero sowie starken Feldspiels nicht mehr abgaben. Auf beiden Seiten dominierte die Defensive - und so stand am Ende ein knapper 5:3-Sieg der Gastgeber.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare