Busecker Sebastian Haas erfolgreichster Reiter

(nie) Mehr als 700 Starts mit über 400 Pferden wurden am vergangenen Wochenende auf der Reitanlage des Reit- und Fahrvereins Rodheim-Bieber absolviert. Sebastian Haas, bereits seit dem ersten Hallenspringturnier gern gesehener Gast in Rodheim-Bieber, wurde einmal mehr erfolgreichster Reiter dieses Turniers. Er komme immer wieder gerne nach Rodheim, vor allem mit dem neu gestalteten Außenplatz würden hier hervorragende Möglichkeiten für den Turniersport geboten - so sein Kommentar zu diesem Turnier.

(nie) Mehr als 700 Starts mit über 400 Pferden wurden am vergangenen Wochenende auf der Reitanlage des Reit- und Fahrvereins Rodheim-Bieber absolviert. Sebastian Haas, bereits seit dem ersten Hallenspringturnier gern gesehener Gast in Rodheim-Bieber, wurde einmal mehr erfolgreichster Reiter dieses Turniers. Er komme immer wieder gerne nach Rodheim, vor allem mit dem neu gestalteten Außenplatz würden hier hervorragende Möglichkeiten für den Turniersport geboten - so sein Kommentar zu diesem Turnier.

Die hohen Starterzahlen bestätigen Haas’ Kommentar. In vielen Prüfungen musste aufgrund der zahlreichen Nennungen in zwei Abteilungen platziert werden. Auch die Veranstalter um Wolfgang Porth und Sigrun Neumann zeigten sich hochzufrieden mit dem Verlauf des gesamtenTurniers, bei dem mehr als 100 ehrenamtliche Helfer zum Einsatz kamen.

Parcourschef Markus Nau, der nun mittlerweile wohl zum Inventar dieser Veranstaltung zählt, überzeugte wieder einmal mit anspruchsvollen und kniffeligen Aufgaben, denen sich Reiter und Pferd stellen mussten. Dass in Rodheim-Bieber auch der amtierende Deutsche Meister und Europameister der Ponydressurreiter, Sönke Rothenberger aus Bad Homburg, an den Start ging, der mittlerweile umgesattelt hat in den Springsport, zeigt, welche überregionale Bedeutung dieser Veranstaltung besitzt.

Bereits am Freitag griffen die Richter zu Wertnoten über 8,0, was die guten Leistungen der jungen Pferde hervorhebt. Sebastian Hasse vom SRC Großen-Buseck hatte seine Talente bestens vorbereitet und konnte beide Prüfungen für sich entscheiden. Fine Flavour heißt sein Siegerpferd, das die Prüfungen zum einen mit einer 8,1 und zum anderen mit einer 8,2 gewann. Der RV Wäldershausen wurde von Melanie Brahner erfolgreich vertreten, sie siegte mit Lilly Jumper in der zweiten Abteilung der Springpferdprüfung der Klasse A und platzierte sich noch an zweiter Stelle mit Gianna. Bertram Laux, der für den gastgebenden Verein an den Start ging, präsentierte sein Nachwuchspferd Vito Sun und konnte sich über einen dritten und einen neunten Platz freuen.

Der Samstag startete mit einem Stilspringwettbewerb der Klasse E, Nicola Pohl vom RV Wehrshausen entschied diese Prüfung mit Ducat und einer 7,5 für sich. Aber auch drei Amazonen des gastgebenden Vereins reihten sich in die Platzierungsliste ein: Kira Pfeifer mit Aragon, Nora Schneider mit Carola und Marlene Schneider mit Hiberna Zadow. In der darauffolgenden Prüfung der Klasse A für Amateure ging der Sieg zum RFV Feldatal, Stefanie Mai erzielte mit Prometheus eine Wertnote von 7,8 und verwies Judith Hönle vom SRC Großen-Buseck und Esther Noeske vom RFV Gießen auf die Plätze zwei und drei. Auch die jungen Springpferde konnten noch einmal ihr Können unter Beweis stellen. Während Vincenz Schulze Pröbsting am Freitag noch keine Platzierung mit seinen Nachwuchspferden erzielen konnte, siegte er nun mit Laterit. Auch Sebastian Haas’ Name wurde während der Siegerehrung wieder dreimal aufgerufen, sodass er seinen Vorsprung für den Titel des erfolgreichsten Reiters ein wenig ausbaute.

Am Samstagabend bildete eine Team-Springprüfung den Abschluss, je ein Reiter musste einen Parcours der Klassen A, L und M überwinden. Fünf Mannschaften hatten sich in die Starterliste eingetragen und am Ende hatte das Team Eisenmenger mit Alena, Riana und Darline Eisenmenger die Nase vorn. Mit nur vier Fehlern und der schnellsten Zeit ritten sie souverän zum Sieg.

In der Auftaktprüfung am Sonntagmorgen hießen die Sieger Julia Schultz vom RFV Nidda und Sönke Rothenberger vom Bad Homburger RV. Stefanie Nos aus Ortenberg brachte mit Carthago’s Leika ihr Top-Pferd an den Start und sicherte sich den Sieg in der ersten Abteilung der Springprüfung der Klasse M* mit der schnellsten Runde im Parcours. Sebastian Haas war nur einen Tick langsamer und sicherte sich somit den Sieg in der zweiten Abteilung dieser Prüfung, aber da ihm eine Platzierung je Prüfung zu monoton zu sein scheint, konnte er auch noch die Schleifen für einen zweiten und einen fünften Platz entgegennehmen. Die beiden Abteilungen der Punktespringprüfung der Klasse L mit Joker wurden von Stefanie Nos und Heino Möller gewonnen, Wolfgang Seidler vom RFV Holzheim-Grüningen freute sich über einen zweiten Platz.

Der Sonntagnachmittag bot sportlich gesehen den Höhepunkt mit einer Springprüfung der Klasse M* mit Stechen. Aber bevor den Zuschauern dieser sportliche Leckerbissen geboten wurde, mussten die Hindernisse weichen und die jüngeren Teilnehmer des Turniers durften sich dem Richtergremium stellen. Die Entscheidung für die zwei Startplätze für den Linsenhoff-Förderpreis stand an: 19 Jugendliche stellten sich dieser Sichtung und am Ende hatten Marie Henrich mit Dörnberg’s Pina und Sophia Timmermann-Spallek mit Mr. Maverick die Nase vorn. Diese beiden Nachwuchstalente werden den Kreisreiterbund Lahn-Dill im Dezember in der Frankfurter Festhalle vertreten.

Direkt im Anschluss wurde die Reitbahn nochmals auf Vordermann gebracht und von Markus Nau und seinem Team ein attraktiver und anspruchsvoller Parcours aufgebaut. Sechs Reiter qualifizierten sich in diesem M*-Springen für den Stechparcours, und in einem spannenden Stechen wurde der Mut für einen schnellen Ritt am Ende belohnt: Sebastian Haas mit Tennessee hatte mit knapp drei Sekunden Vorsprung die Nase vorn. Auch in der abschließenden Springprüfung der Klasse A wurden schnelle Ritte geboten, so konnte sich Alina Bunn vom RFV Feldatal knapp vor Sören Hasselberg vom RFV Staufenberg den Sieg in der ersten Abteilung sichern.

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