Bundesliga-Start am 1. 10.

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(dpa). Ein verspäteter Saisonstart in der Handball Bundesliga (HBL) ist vom Tisch. Die neue Spielzeit soll wie ursprünglich geplant am 1. Oktober beginnen. Darauf einigten sich die 20 Erstligisten am Dienstag in einer Telefonkonferenz.

"Wir sind bei unserem Beschluss geblieben, wohl wissend, dass es nicht ganz unproblematisch sein wird, aber aus unserer Sicht gibt es keine Alternative", sagte HBL-Präsident Uwe Schwenker im Gespräch mit dem NDR-Hörfunk.

Die Verantwortlichen wollten nach den neuesten Entscheidungen der Politik am Dienstag noch einmal ein aktuelles Meinungsbild einholen, nachdem es zuletzt auch Stimmen gegeben hatte, die Spielzeit 2020/21 erst am 1. Januar zu starten. Vor dem Bundesligastart steigt am 26. September der Supercup in Düsseldorf zwischen Meister THW Kiel und Vizemeister SG Flensburg-Handewitt. Die Frauen-Bundesliga beginnt bereits am 5. September.

Das von der HBL ausgearbeitete Spiel- und Hygienekonzept liegt den Vereinen inzwischen vor. Darüber werde in den nächsten Tagen abgestimmt. Das Konzept wurde gemeinsam mit der Basketball Bundesliga (BBL) entwickelt. Spieler, Betreuer und Schiedsrichter werden dabei regelmäßig und umfassend auf SARS-CoV-2 getestet.

Die Klubs sind seit Dienstag berechtigt, weitere staatliche Hilfen zu beantragen. Diese Hilfe stammt aus einem Fonds in Höhe von 200 Millionen Euro, den die Bundesregierung unter anderem auch für den Profihandball geschnürt hat. Die Höchstsumme für einen betroffenen Verein beträgt 800 000 Euro.

Der Kapitän der Berlienr Füchse, Paul Drux, sorgt sich jedenfalls um die Zukunft der Handball-Bundesliga. "Ich bin mir bewusst, dass die fehlenden Zuschauer in den Hallen den Handball finanziell vor enorme Probleme stellen werden", sagte der 25 Jahre alte Nationalspieler der "Berliner Zeitung" (Montag) über den Saisonstart am 1. Oktober. "Vor allem hoffen wir, dass wir überhaupt spielen können. Da herrscht gerade eine Menge Unsicherheit."

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