TTG Büßfeld steht an der Spitze

(ahz) Mit einem souveränen 9:2-Sieg gegen die TSF Heuchelheim feierte die TTG Büßfeld den dritten klaren Rückrundensieg und übernahm mit 26:4 Punkten die Tabellenführung in der TischtennisBezirksliga. Aber nur weil der Gießener SV II aktuell zwei Spiele weniger ausgetragen, aber mit 25:1 Zählern die bessere Ausgangslage hat.

Die TTG Kirtorf/Ermenrod II gewann bei den Sportfreunden Oppenrod mit 9:4, konnte aber vor allem durch die beiden direkten Punkte den Gegner mit jetzt vier Punkten auf Distanz halten. Dazu beigetragen hat ferner der weitere knappe 9:7-Sieg beim TSV Allendorf/Lda, sodass der vierte Platz erst einmal abgesichert ist.

Die TTG Büßfeld ließ gegen die TSF Heuchelheim nichts anbrennen und legte von Beginn an richtig los. Drei Doppelsiege zu Beginn waren dann auch der perfekte Start, wobei Kräupl/Schönfelder nach ihrem 1:2-Rückstand gegen Wingefeld/Mandler mit 13:11 und 11:9 die Partie noch drehen konnten. Die Gastgeber zeigten sich in den allermeisten Spielen überlegen und haben sich bei 27:11-Sätzen den Sieg dann auch in dieser Höhe verdient. Die Gäste hatten lediglich in Bernd Wingefeld "ihre Bank". Seine beiden Siege in der Spitze waren dann ebenfalls verdient. TTG Büßfeld: Schönfelder/Kräupl (1), Habermehl/Kotthoff (1), Moser/Winkler (1), Janis Kräupl (1), Daniel Schönfelder (1), Thomas Kotthoff (1), Heiko Habermehl (1), Roland Moser (1), Udo Winkler (1).

TSF Heuchelheim: Bernd Wingefeld (2), Jonathan Kollmar, Sven Schneider, Axel Mandler, Martin Bernhardt, Hendrik Wagener.

Nach der letzten Niederlage zeigten sich die Spieler der TTG Kirtorf/Ermenrod II in der Partie bei den Sportfreunden Oppenrod "gut erholt". Im ersten Abschnitt hatten die Gastgeber durch die anfänglichen beiden Doppelsiege den ersten Vorteil. Es folgten zwei Unentschieden in der Spitze und auf der Mittelplatte zum 4:3. Dann aber gewann die TTG im hinteren Bereich beide Spiele und ging zur Pause erstmals mit 5:4 in Führung. Diese Führung sollte dann auch im zweiten Abschnitt ihre Gültigkeit behalten. Es kam sogar so weit, dass die Sportfreunde keinen einzigen Punkt mehr verbuchen konnten. Kirtorf/Ermenrod war jetzt überlegen, hatte aber gerade in der "Übergangsphase" auch das Glück auf seiner Seite. So konnte man hier drei der vier knappen Fünfsatzspiele für sich entscheiden und damit dem Gegner den Zahn ziehen. Am Ende vom Ergebnis her eine klare Angelegenheit, dennoch verdeutlichen die 28:23-Sätze, dass die Partie trotzdem eine knappe Angelegenheit war. Sportfreunde Oppenrod: Schmidt/Ruschig (1), Ahmand-Oßwald/Henrich (1), Carsten Schmidt, Sebastian Steinbrecher (1), Manuel Ruschig (1), Wagar Ahmand-Oßwald, Lutz Zoppke, Markus Henrich.

TTG Kirtorf-Ermenrod II: Burkhardt/Welker (1), Daniel Wolf (1), Simon Burkhardt (2), Karl-Heinz Rühl (2), Matthias Seibert (1), Eugen Wolf (1), Simon Welker (1).

Auch in der zweiten Partie beim TSV Allendorf/Lda. zeigte sich die TTG Kirtorf/Ermenrod II vor allem zu Beginn von ihrer besten Seite. Denn hier konnten alle drei Doppelspiele gewonnen werden, sodass man auf dieser Basis eigentlich aufbauen konnte. Weit gefehlt, denn es folgten drei Niederlagen auf den ersten Plätzen, und der Vorsprung war dahin. Zwei nachfolgende Siege auf der Mittelplatte und im hinteren Paarkreuz konnten die knappe 5:4-Führung bis zur Pause noch bestätigen. Nachdem zu Beginn in der Spitze wiederum beide Spiele an die Gastgeber gegangen waren, lag die TTG erstmals im Rückstand. Die Gäste kämpften sich aber in der Mitte sofort wieder heran, gingen mit 7:6 in Führung und verteidigten diesen knappen Vorsprung über die Ziellinie hinaus. Hierbei konnten die im Einzel glücklos aufspielenden Simon Burkhardt/Simon Welker auch im Schlussdoppel gewinnen und bei 32:28-Sätzen den Sieg der TTG Kirtorf/Ermenrod II absichern, womit genau das Vorrundenergebnis erreicht wurde. TSV Allendorf/Lda.

: Ulrich Bandt (2), Felix Stallmach (2), Uwe Schomber (1), Frank Flohr, Gerhard Hauk (1), Konstantin Schulz (1). TTG Kirtorf-Ermenrod II: Daniel Wolf/Eugen Wolf (1), Rühl/Seibert (1), Burkhardt/Welker (2), Daniel Wolf, Simon Burkhardt, Karl-Heinz Rühl (2), Matthias Seibert (1), Eugen Wolf (2), Simon Welker.

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