Büßfeld erwischte einen Saisonstart nach Maß

(ahz) Die TTG Büßfeld kam glänzend aus den Startlöchern. Zum Saisonauftakt in der Tischtennis-Bezirksliga erteilte das Team um Spitzenspieler Daniel Schönfelder dem TTC Wißmar mit 9:1 eine Lehrstunde und setzte sich damit erst einmal vor die restlichen Teams. Bei zunächst einmal nur vier Begegnungen standen sich im Vereinsderby die TTG Kirtorf/Ermenrod mit der zweiten und der dritten Mannschaft gegenüber. Hier blieb die Überraschung am Ende allerdings aus, auch wenn die Partie mit einem knappen 9:7-Sieg der zweiten Mannschaft endete.

Die TTG Büßfeld war bestrebt, mit einem Sieg in die neue Saison zu starten. Das daraus dann allerdings ein Kantersieg gegen dem TTC Wißmar wurde, damit konnte man nicht rechnen. Allerdings ist der TTC Wißmar nicht mehr zu stark besetzt wie in den letzten Jahren, sodass diesem Team eher ein Platz im Tabellenmittelfeld zugetraut werden kann. Büßfeld bestimmte von Beginn an das Geschehen und erspielte sich durch Schönfelder /Habermehl mit 3:1 gegen Jähn/Kreiling sowie durch Beyer/Winkler im dritten Doppel gegen Fröhlich/Keiber die 2:1-Führung. Dazwischen hatten Moer/Alexander Höhn nach vier Sätzen an Penzel/Fahrland abgeben müssen. Dieser Doppelsieg der Gäste war dann auch schon die einzig zählbare Nummer der Wettenberger. Danach dominierten die Spieler der TTG Büßfeld, die am Ende als Sieger hervorgingen. Dabei waren alle Einzelsiege durchaus verdient. Lediglich das 11:9 im fünften Satz von Heiko Habermehl gegen Ralf Jahn gleich zu Beginn hätte auch an den Gästespieler gehen können, zumal dieser schon mit 2:0 geführt hatte. Ansonsten waren die weiteren Einzelerfolge von Daniel Schönfelder (2), Roland Moser und Mario Beyer sowie von Udo Winkler und Alexander Höhn eine überwiegend klare Angelegenheit.

Bei zusammen 28:11-Sätzen ein absolut verdienter Erfolg, dem die Gäste nur sehr wenig entgegenzusetzen hatten.

Das Derby der beiden Kirtorfer Mannschaften gleich zu Saisonbeginn "elektrisierte" schon den einen oder anderen Spieler. Klar war, dass die zweite Mannschaft nicht verlieren wollte, während die dritte Mannschaft sich in der Außenseiterrolle sehr wohlfühlte und auf die Überraschung hoffte. Es wurde dann auch eine knappe Partie, die aber von Beginn an auch von der "Zweiten" bestimmt wurde. Die führte von Anfang an und hatte sich am Ende den knappen 9:7-Sieg bei 32:28-Sätzen auch verdient. Es war aber auch ein Spiel mit unterschiedlich starken Paarkreuzen. Während sich die "Zweite" in der Mitte durch Neuzugang Simon Burkhardt und Klaus Gläser gegen Walter Diebel und Eugen Wolf als sichere Bank erwies, gingen die Punkte im hinteren Bereich an den Herausforderer. Hier zeigten sich Steffen Schindler (2) und Peter Wallenstein (2) sehr stark und hielten Simon Welker und Manfred Seibert auf Abstand. Dabei sollte aber auch nicht vergessen werden, dass die zweite Mannschaft auf ihren Spitzenspieler Ralf Hollenbach verzichten musste. Trotzdem kamen vorne durch Matthias Seibert und Karl-Heinz Rühl, jeweils gegen Wilfried Strohm, zwei Punkte in die Wertung.

Beide Spieler mussten allerdings auch die Stärke von Daniel Wolf anerkennen. Gegen ihn verloren sie beide und musste am Ende jeweils zum Sieg gratulieren. Bleiben somit noch die Doppel, die am Ende für die Entscheidung sorgten. So gewannen Rühl/Gläser nicht nur das Eröffnungsdoppel, sondern zeigten sich auch am Ende zum 9:7 gegen Wolf/Wolf (3:1) als die stärkere Paarung. Dazu kam der knappe 11:8-Fünfsatzsieg von Burkhardt/ Simon, nachdem ihre Gegner Schindler/Wallenstein schon mit 2:0 geführt hatten. Diesen drei Doppelsiegen hatte der Aufsteiger nur einen Sieg von Wolf/Wolf in der Anfangsphase entgegenzusetzen.

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